Nach den Skandalen um Andrew fragen sich die Briten, was die Monarchie noch ist für ihr Land: Herz, Hirn oder doch, sorry, Geschwür? Eindrücke aus Norfolk, dem Wohlfühlort der Royals.
Andrew Mountbatten-Windsor
:Der Lieblingssohn der Queen
Solange Elizabeth II. noch lebte, hielt sie schützend ihre Hand über Andrew. Selbst dann noch, als seine Verbindungen zum pädokriminellen Netzwerk Jeffrey Epsteins öffentlich wurden. Über ein besonderes Mutter-Sohn-Verhältnis.
MeinungGroßbritannien
:Die Familie Windsor stürzt die Krone und das Land in eine beispiellose Krise
Ein Prinz, der mit dem Sexualstraftäter Epstein dicke ist – da stellen sich einige Fragen. Etwa diese: Wofür braucht es ein Königshaus, das durch eigene Regelbrüche das System destabilisiert?
Britische Monarchie
:Noch nie waren die Rufe nach Reformen so laut
Die britischen Royals genießen eine Art feudale Immunität, zentrale Gesetze betreffen sie nicht. Nach der Festnahme von Andrew lassen sich diese Traditionen kaum noch aufrechterhalten.
Epstein-Skandal
:Britische Regierung erwägt, Andrew aus Thronfolge zu streichen
Noch steht Andrew Mountbatten-Windsor an achter Stelle der Thronfolge im Vereinigten Königreich. Die britische Regierung könnte das ändern – und arbeitet an einem entsprechenden Gesetz.
MeinungHorsch
:Donnerstagabend in London
Festnahme von Andrew
:Warum die britische Monarchie jetzt wanken könnte
Viel zu lange ist die mutmaßliche Korruption des Königsbruders unkontrolliert geblieben. Jetzt steht die Position der Familie Windsor als regierende Dynastie auf dem Spiel. Vielleicht sogar noch mehr.
Großbritannien
:Wie es mit Andrew und den Ermittlungen gegen ihn weitergeht
Zwölf Stunden lang war der britische Ex-Prinz in Polizeigewahrsam, bis er freigelassen wurde. Was heißt das? Kann er ins Gefängnis kommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Großbritannien
:Ex-Prinz Andrew nach Festnahme wieder freigelassen
Die Ermittlungen gegen ihn dauern an, melden die Behörden. Dem früheren Prinzen wird vorgeworfen, vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben.
Andrew Mountbatten-Windsor
:Shakespeare für Arme
Als Royalist ist man einiges gewohnt, aber der fast beispiellose Untergang des Prinzen Andrew in Sandringham trifft besonders. Denn hier kommt zum Widerlichen das Hochprofane.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Ehemaliger Prinz Andrew festgenommen / Merz vor CDU Parteitag
Der Bruder des britischen Königs soll geheime Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet haben. In Stuttgart trifft sich die CDU zum Parteitag.
MeinungKönigshäuser und Epstein
:Andrew hat alles dafür getan, sich zu zerstören
Die Polizei ermittelt gegen den britischen Ex-Prinzen. Was allmählich zu der Frage führt: Was wollten all die Angehörigen von Europas Hochadel eigentlich von dem Verbrecher aus New York?
Andrew Mountbatten-Windsor
:Eine Festnahme für die Geschichtsbücher
Seit Jahrhunderten ist kein Mitglied des britischen Königshauses festgenommen worden. Dann halten an einem Februarmorgen Polizeiwagen vor Andrews Unterkunft in Sandringham. Über einen Tag von historischer Tragweite.
Sandringham House
:Orgien neben dem Puzzletisch der Queen
König Charles hat seinen Bruder nach Sandringham verbannt, wo Andrew fortan unter der sozialen Kontrolle der Untertanen lebt. Bittere Pointe: Der erste Eigentümer des Kronguts, Prinz Albert, war der „Sexprinz“ schlechthin – und konnte 1901 ungestraft König werden. Ein kleiner historischer Rundgang.
Epstein-Akten
:Jeffrey Epstein und seine königlichen Freunde
Gleich mehrere Königshäuser sind wegen Kontakten zu dem verurteilten Sexualstraftäter in Misskredit geraten. William und Kate äußern sich nun erstmals öffentlich zu den Enthüllungen – in knappen Worten, und doch sehr vielsagend.
Neue Epstein-Files
:Aus dem Blick der Täter
Lässt sich aus den Millionen neuer Epstein-Dokumente etwas Neues lernen? Die qualvolle Durchsicht zeigt: Es ging den Tätern immer um die Inszenierung der eigenen Macht. Promis und Opfer sind nur Requisiten.
Epstein-Skandal
:Starmer will, dass Andrew Mountbatten-Windsor vor dem US-Kongress aussagt
Neu veröffentlichte Akten belasten den ehemaligen Prinzen abermals schwer. Der britische Premier drängt ihn, sich an der Aufklärung der Vorwürfe zu beteiligen. Wird sich das gestürzte Mitglied der britischen Monarchie darauf einlassen?
Andrew Mountbatten-Windsor
:Abgeschoben auf den Bauernhof
Nach seinen Titeln verliert Andrew auch seinen Wohnsitz: König Charles will seinen Bruder in der renovierungsbedürftigen Marsh Farm einquartieren – für den Ex-Prinzen eine Demütigung.
Leute
:„Wir haben unser Bestes gegeben“
Mette-Marit spricht erstmals über die Vorwürfe gegen ihren Sohn Marius, Lily Allen bekämpft ihre Shopping-Sucht mit Augenbewegungen, und Inger Nilsson hatte als Pippi mit Pipi zu kämpfen.
Herausgabe der Epstein-Akten
:„Sie war jeden einzelnen Tag ihres Lebens im Überlebensmodus“
Virginia Giuffre, die sich im April das Leben nahm, war das bekannteste Missbrauchsopfer im Epstein-Skandal. Ein Gespräch mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin.
Leute
:„Bösartig und widerwärtig“
Sabrina Carpenter will ihre Musik nicht Donald Trump zur Verfügung stellen. Gwyneth Paltrow erteilt ungefragt Hautpflegetipps. Und Ina Müller verhält sich wie ein Eremit.
Ex-Royals
:Die nächste Demütigung für Sarah Ferguson
Die frühere Ehefrau von Andrew Mountbatten-Windsor verliert nach dessen Degradierung neben ihren Schirmherrschaften und ihrem Herzogin-Titel auch ihre größte Einnahmequelle: Die Exemplare ihres neuen Kinderbuchs werden eingestampft.
MeinungRoyals
:Ein Prinz stürzt – und fällt weich
Das britische Königshaus setzt den in den Epstein-Skandal verstrickten Andrew vor die Tür, es nimmt ihm Pfründen und Titel. Sollten, wie die meisten annehmen, die Beschuldigungen gegen ihn zutreffen, wäre er damit aber noch milde davongekommen.
Britische Royals
:Der Ex-Prinz muss ausziehen
Andrew verliert durch den Epstein-Skandal seinen Prinzentitel und wird nach Sandringham ausquartiert. Seine Ex-Frau Sarah Ferguson muss sich selbst eine Bleibe suchen. Es ist der endgültige Bruch mit Bruder Charles – und Thronfolger William.
Großbritannien
:Prinz Andrew verliert seinen Titel
Der in Verruf geratene Bruder des britischen Königs Charles darf sich künftig nicht mehr Prinz nennen und muss aus der Royal Lodge in Windsor ausziehen. Das teilte der Buckingham Palace mit.
Royals
:Prinzessinnen zwischen den Fronten
Die Verbindungen zu Jeffrey Epstein werden nicht nur Prinz Andrew und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson zum Verhängnis. Jetzt sollen ausgerechnet ihre Töchter Eugenie und Beatrice dafür sorgen, dass ihre Eltern die Royal Lodge verlassen.
MeinungPrinz Andrew
:Eine harte Strafe? Von wegen
Der Prinz darf sich nicht mehr Graf von Inverness oder Baron von Killyleagh nennen. Ja und? In einer entrückten Märchenlogik mag so eine Degradierung dramatisch sein. In der Realität lenkt sie bloß ab von den allzu echten Vergehen.
Britisches Königshaus
:Blaues Blut, schwarzes Schaf, ein Heim im Grünen
Zu viel der Skandale: Der Prinz muss seine Titel abgeben. Vom Hof jagen aber kann ihn sein Bruder, König Charles III., nicht – Andrew wird weiterhin inmitten der Royals leben, zusammen mit Ex-Frau Fergie.
Großbritannien
:Prinz Andrew legt alle royalen Titel nieder
Der Bruder von König Charles III. zieht sich noch weiter zurück. Er werde seinen Titel und die ihm verliehenen Ehren nicht mehr führen, heißt es in einer Erklärung.
Royals
:Hand in Hand in den Untergang
Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew, hat schon viele Skandale überstanden. Nun scheint ausgerechnet das Verhältnis zu Jeffrey Epstein ihr Lebensmodell zu ruinieren. Und das ihres Ex-Mannes gleich mit.
Prinz Andrew
:Der Königliche und seine 3000 Frauen
Ein neues Buch voller saftiger Anekdoten: Der Historiker Andrew Lownie stellt Prinz Andrew nicht als abtrünnigen Royal dar, sondern als Produkt eines Apparats, der die korrupten und sexuellen Eskapaden des Prinzen ermöglichte.
Prinz Andrew
:Ein weiterer Tiefpunkt
Ein Buch über Prinz Andrew mit Details über seine Verbindung zu Jeffrey Epstein erregt Aufsehen. Und wer glaubt, das Image des unbeliebtesten Mitglieds der Königsfamilie könnte nicht noch schlechter werden, wird überrascht sein.
Epstein-Prozess
:Missbrauchsopfer Virginia Giuffre ist tot
Sie gehörte zu den bekanntesten Betroffenen im Skandal um Jeffrey Epstein, machte auch Prinz Andrew schwere Vorwürfe. Der Missbrauch war zu viel für sie, sagt ihre Familie.
Leute
:Einsame Altkanzlerin beim Schreiben
Angela Merkel diszipliniert sich selbst, Friedrich Merz freut sich aufs Wichteln mit der Familie, und Prinz Andrew wird auf höflich-royale Weise ausgeladen.
Serie „A Very Royal Scandal“ bei Magenta TV
:König des Cringe
Eine Serie erzählt, wie es zum peinlichen Interview von Prinz Andrew bei der BBC gekommen ist. Michael Sheen ist ein Ereignis in dieser Rolle.
"Scoop" mit Gillian Anderson
:Königliche Selbstparodie
Netflix rekonstruiert in "Scoop", wie es zu dem desaströsen BBC-Interview von Prinz Andrew kam. Das wirkliche Gespräch ist dabei kaum zu übertreffen.
Leute
:Fergeben und fergessen
Sarah Ferguson besucht erstmals nach 31 Jahren Pause den königlichen Weihnachtsgottesdienst, Victoria Beckham schenkt ihrem Mann Hühner, und Kim Kardashian wickelt ihre Päckchen in Unterwäsche-Stoff.
Britisches Königshaus
:Der unbeliebteste Royal
Missbrauchsskandal, desaströs peinliches Interview, Rauswurf aus der Residenz: Prinz Andrew steht in der Gunst der Briten an hinterster Stelle. Bei der Krönung seines Bruders Charles III. darf er trotzdem dabei sein - aber nur als Randerscheinung.
Leute
:Geburtstag ohne royale Grüße
Prinz Andrew wird auf Twitter von seiner Familie ignoriert, Megan Fox schreibt eine kryptische Nachricht, und Vitali Klitschko würde Putin gerne boxen.
Trauerzeremoniell
:Des Königs neue Kleiderordnung
In Edinburgh waren die von offiziellen Pflichten entbundenen Prinzen Andrew und Harry noch im simplen Cutaway hinter dem Sarg der Queen hergelaufen. Warum sie jetzt doch in Uniform Totenwache halten dürfen.
Epstein-Gehilfin Maxwell
:"Ich fühle mit ihnen allen"
20 Jahre muss Ghislaine Maxwell ins Gefängnis, weil sie dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein minderjährige Opfer zugeführt hat. Das befindet nun ein New Yorker Gericht ein halbes Jahr nach dem Schuldspruch. Maxwell äußert Bedauern - und schweigt zu ihrer Verantwortung.
Leute
:Cover-Boy William
Prinz William übernimmt ein Herzensthema seiner Mutter Diana, Gilberto Gil feiert seinen 80. Geburtstag an der Ostsee, und Otto ehrt Paul McCartney.
Leute
:"Von diesen Dingern kann man getötet werden"
Donald Trump hat Angst vor fliegenden Tomaten, Hailey Bieber hatte einen Mini-Schlaganfall, und Prinz Andrew ist nicht mehr Ehrenbürger von York.
Geburtstag von Queen Elizabeth II.
:Zwischen Ponys und Premierministern
Zuletzt erschütterten das Königshaus immer wieder Skandale, Sorgen gab es auch um den Gesundheitszustand der Queen. Nun wird die britische Königin 96 Jahre alt - und präsentiert sich in Hochform. Ein Rückblick in Bildern.
Gedenkfeier für Prinz Philip
:Der Sohn an ihrer Seite
Knapp ein Jahr nach dem Tod von Prinz Philip versammelt sich der europäische Hochadel zum Gedenkgottesdienst. Die Queen wählt als Begleiter ausgerechnet Andrew.
Gedenkgottesdienst für Prinz Philip
:Auftritt mit Symbolkraft
Zur Gedenkfeier für den vor knapp einem Jahr gestorbenen Prinz Philip kommt der versammelte Hochadel Europas nach London. Die Queen sagt erst in letzter Minute zu - und wählt als Begleiter ausgerechnet ihren in Ungnade gefallenen Sohn Andrew.
Leute
:"Der Name unseres Sohnes ist nicht mehr Wolf"
Kylie Jenner nennt ihr Baby jetzt anders. Sandra Bullock und Channing Tatum wurden mal zum Rektor zitiert, weil ihre Töchter sich gestritten hatten.
Missbrauchsvorwürfe
:Prinz Andrew begleicht Schulden
Mitte Februar hatte Prinz Andrew sich auf einen Vergleich mit der Klägerin Virginia Giuffre geeinigt. Nun hat er das Geld überwiesen.
Leute
:"Heute wird der Traum wahr"
Sofía Jirau ist das erste Victoria's-Secret-Model mit Down-Syndrom, Tom Holland hat undercover in einer Bar gearbeitet, und Alexander Herrmann geht bei Rot über die Straße.
Missbrauchsvorwürfe gegen Prince Andrew
:Wer hat hier gewonnen?
Eine mutmaßlich zweistellige Millionensumme und eine Mitteilung, die sich beinahe wie ein Geständnis liest: Nach der Einigung zwischen Prinz Andrew und Virginia Giuffre sind sich die britischen Rechtsexperten einig: Die 38-Jährige hat mehr erreicht, als zu erwarten war.