Polen:Die antideutsche Karte

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Polen: Jarosław Kaczyński (rechts), Vorsitzender der nationalkonservativen Regierungspartei PiS, mit Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki.

Jarosław Kaczyński (rechts), Vorsitzender der nationalkonservativen Regierungspartei PiS, mit Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki.

(Foto: Hubert Mathis/picture alliance/dpa/ZUMA Wire)

Die deutschen Verbrechen 1939 bis 1945 sind in Polen zu Recht unvergessen. Doch dass die nationalistische Regierung in Warschau jetzt Reparationen ins Spiel bringt, folgt einem arg durchsichtigen Kalkül.

Kommentar von Florian Hassel

Die jetzt in Warschau vorgestellte dreibändige Dokumentation enthält viel Erinnerungswürdiges über die von den deutschen Besatzern begangenen Millionen Morde und Zerstörungen in Polen während des Zweiten Weltkrieges. Deutsche Politiker, die die drei Bände überreicht oder zugeschickt bekommen, sollten mit der Geschichte dieses Leides respektvoll umgehen. Doch eine Grundlage für angebliche Milliardenreparationen sind die drei Bände nicht - sondern lediglich Material im innerpolnischen Kampf.

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