Antidiskriminierungsbeauftragte:Von deutschen Kartoffeln und Rassismus

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Antidiskriminierungsbeauftragte: Ferda Ataman soll künftig die Antidiskriminierungsstelle des Bundes leiten, was zu heftiger Kritik geführt hat.

Ferda Ataman soll künftig die Antidiskriminierungsstelle des Bundes leiten, was zu heftiger Kritik geführt hat.

(Foto: IMAGO/M. Popow)

Die Debatte um Ferda Ataman führt wieder einmal vor, wie oft mit zweierlei Maßstäben gemessen wird: Warum die Bezeichnung "Kartoffel" für Deutsche nicht dasselbe ist wie eine rassistische Beschimpfung.

Kommentar von Carim Soliman

Folgender Text ist ein Ausreißer, nüchtern-statistisch betrachtet, er ist ungewöhnlich. Das ist seiner Autorschaft geschuldet. Menschen mit Nachnamen arabischen Ursprungs publizieren vergleichsweise selten in deutschen Zeitungen. Unter anderem, weil sie oft bei Bewerbungsgesprächen benachteiligt werden und schon lange davor, in der Schule. Sie werden bei der Wohnungssuche häufig ungerecht behandelt und sind öfter von Armut betroffen - das weiß man alles. Alles belegt und erforscht, ein alter Hut, kalter Kaffee. Sollte man meinen.

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