Coronavirus:Was die Menschen spaltet, ist grottenschlechte politische Moderation

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Coronavirus: Schüler eines Abiturjahrgangs sitzen in Hannover im Deutsch-Leistungskurs.

Schüler eines Abiturjahrgangs sitzen in Hannover im Deutsch-Leistungskurs.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Ist Corona inzwischen ein Teil des normalen Lebensrisikos geworden, das man akzeptieren muss? Oder doch noch etwas, wovor der Staat seine Bürger schützen muss? Die Politik müsste für Ausgleich sorgen - doch das passiert nicht.

Kommentar von Katharina Riehl

Die Corona-Pandemie kam nicht etwa in Deutschland an, als im Januar 2020 in Bayern der erste Fall des neuartigen Virus registriert wurde; sie war auch noch nicht angekommen, als im Kreis Heinsberg das erste deutsche Superspreader-Event stattfand, und wahrscheinlich nicht einmal, als die ersten Bundesländer die Schulen und Kindergärten schlossen. Die Pandemie erreichte Deutschland, als die Bundeskanzlerin sich ins Fernsehen setzte und die Bevölkerung aufrief, zu Hause zu bleiben.

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