Bafög:Die Hilfe, die keine mehr ist

Corona-Krise hat auch viele Studenten in Finanznöte gebracht

Sie sollen in der Regelstudienzeit fertig werden, ihre Eltern dürfen zusammen maximal 2000 Euro verdienen: Studierende, hier in der Berliner Humboldt-Uni.

(Foto: Christophe Gateau/dpa)

Das Bafög, eine der besten Ideen des bundesdeutschen Sozialstaats überhaupt, steckt tief in der Krise - und das liegt nicht daran, dass es am Geld fehlt.

Kommentar von Paul Munzinger

Das Bafög ist in dieser Woche 50 Jahre alt geworden, und man muss Anja Karliczek zumindest zugestehen, dass sie sich um ein wenig Feierlaune bemüht. Die Bundesbildungsministerin hat ihm eine Werbekampagne spendiert ("Mach deiner Zukunft einen Antrag") und warme Worte. "Wenn wir das Bafög nicht hätten", sagt Karliczek zum Beispiel, "müssten wir es erfinden." Wie wahr! Aber es hilft nichts: Wenn die Zahlen so ernüchternd sind, kommt einfach keine Stimmung auf.

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