bedeckt München 15°
vgwortpixel

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Glorifiziert "Joker" das Böse?

Darsteller Joaquin Phoenix wird für seine brillante schauspielerische Leistung gewürdigt. Doch in den USA ist eine Debatte darüber entbrannt, ob ein Film wie "Joker" Gewalt nicht schönfärbt.

Wer der Joker ist, das weiß wahrscheinlich fast jeder. Er ist der, der Batman an seine Grenzen bringt, der keine Moral, sondern nur den Wahnsinn kennt. Aber wie ist er eigentlich zu diesem kranken Bösewicht geworden? Darum geht es in dem neuen Film mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle. Phoenix stellt das Böse in Person so brillant dar, dass er für den Oscar gehandelt wird.

Auf der anderen Seite gibt es viele Beschwerden und Proteste gegen den Film. In den USA, wo es eine unverhältnismäßig hohe Zahl an Schießereien gibt, klagen Hinterbliebene und Angehörige von Opfern, dass ein Massenmörder wie der Joker glorifiziert würde. Diese Kritik ist logisch, sagt SZ-Filmkritiker David Steinitz. Doch sie trifft den falschen Film.

Weitere Themen: Tote bei Schießerei in Halle, Türkei startet Syrien-Offensive, Chemie-Nobelpreis.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Kino Der wunde Punkt

"Joker" im Kino

Der wunde Punkt

Der Kinofilm "Joker" löst in den USA Wut und Begeisterung aus. Er zeigt Hass, Verbitterung und Gewalt, die kaum zu ertragen ist. Und wirkt wie die düstere Vision der Wahlschlacht, die dem Land bevorsteht.   Von David Steinitz