bedeckt München

"I am Greta" im Kino:Mit Zöpfen und Laserblick

Der Regisseur Nathan Grossman begleitet Greta Thunberg seit 2018 - und will in dem Porträt mehr als nur eine Heldinnengeschichte erzählen. Wie nah kommt er dem Mädchen aus Schweden in seinem Film?

Von Philipp Bovermann

Die Geschichte von dem schwedischen Mädchen mit den Zöpfen und dem Laserblick ist einfach zu gut. Man muss sich wahrscheinlich sehr zusammenreißen, wenn man, wie der schwedische Filmemacher Nathan Grossman, das unerhörte Glück hat, von Anfang an mit der Kamera dabei gewesen zu sein, als sich dieses Mädchen namens Greta Thunberg im August 2018 vor das Parlament in Stockholm setzte, um in den "Skolstrejk för klimatet" zu treten. Man muss sich zusammenreißen, keine Heldengeschichte zu erzählen. Heldinnen und Helden haben den Vorteil, dass man nicht so stark und konsequent sein muss wie sie. Vielleicht werden sie immer besser, immer superheldenhafter, je kaputter die Welt ist.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
johann und joahnnes
SZ-Magazin
»Von Freunden werden wir als spießig bezeichnet«
April 29 2014 Toronto ON Canada TORONTO ON APRIL 29 British philosopher Alain de Botton
Alain de Botton im Interview
"Das Beruhigende ist: Wir wissen, wie man stirbt"
BAU// 22.04.2018 Stuttgart Tennis Fed Cup GER vs. CZE, Schlussjubel von Julia Görges (GER) nach ihrem Sieg *** BAU 22 0
Julia Görges
"Ich bin mit einem Lachen gegangen"
Gesundheit
Was beim Abnehmen wirklich hilft
frau
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Zur SZ-Startseite