Interview mit Daniel Kehlmann:"Da war nie das Gefühl eines Gegenübers"

Lesezeit: 8 min

Schriftsteller Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann (46) hat sich in Romanen wie "Die Vermessung der Welt" und dem Stück "Geister in Princeton" oft mit Wissenschaft beschäftigt. Er ist der erste Schriftsteller, der mit einer KI an einem gemeinsamen Text arbeitete.

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Der Schriftsteller Daniel Kehlmann hat versucht, mit einem Algorithmus eine Kurzgeschichte zu schreiben. Ein Gespräch über das missglückte Experiment, das Notwendige beim Erzählen und die Frage, was Bewusstsein bedeutet.

Interview von Andrian Kreye

Im Februar des vergangenen Jahres reiste der Schriftsteller Daniel Kehlmann auf Einladung von Open Austria, der österreichischen Vertretung im Silicon Valley, nach Kalifornien, um dort gemeinsam mit einer künstlichen Intelligenz namens CTRL zusammenzuarbeiten. Die Idee war, dass Mensch und Maschine gemeinsam eine Kurzgeschichte verfassen, die man auch abdrucken kann. Seine Erfahrungen mit der Maschine hat er in der ersten Stuttgarter Zukunftsrede verarbeitet, die am 20. März als Buch erscheint (Daniel Kehlmann: Mein Algorithmus und ich. Klett-Cotta, Stuttgart, 2021. 64 Seiten, 12 Euro).

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kueche praktisch
Essen und Trinken
Was eine praktische Küche ausmacht
Zucchini
Gesundheit
Welche Gifte in unserem Alltag lauern
HIGHRES
Psychologie
Die Welt der Träume
Stubborn mom and daughter avoid talking after conflict; Entfremdung
Familie
Was Eltern gegen die Entfremdung von ihren Kindern tun können
Psychologie
"Wenn man Ziele erreichen will, helfen rationale Entscheidungen enorm"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB