Online-Sucht:"Kinder müssen lernen, Langeweile auszuhalten"

Lesezeit: 5 min

Online nur zulässig, wenn die Bilder auch in Print verwendet werden!!!

Während der Pandemie ist das Risiko für die Online-Sucht von Kindern gestiegen.

(Foto: Eva Blanco/mauritius images/Westend61)

Ein Übermaß an Medienkonsum schadet nach Ansicht des Wissenschaftlers Christian Montag der Konzentration und Kreativität von Kindern und Jugendlichen. Woran man Smartphone-Sucht erkennt und wie Eltern gegensteuern können.

Interview von Christiane Bertelsmann

"Leg doch mal das blöde Ding weg!" - Kinder hören diesen Satz immer dann, wenn die Eltern vom exzessiven Smartphone-Gebrauch genervt sind. Welche Rolle das Vorbild der Eltern bei einer Nutzung digitaler Medien spielt, wann man bei Schülerinnen und Schülern von Online-Sucht sprechen muss und wie man dieser entgegenwirkt, erklärt Christian Montag, 44, Professor für Molekulare Psychologie an der Universität Ulm. Er hat mehrere Bücher zur Persönlichkeitsbildung und den Folgen der Digitalisierung geschrieben. Montag und sein Team forschen seit mehreren Jahren zu Fragen der Computer-, Internet- und Smartphone-Nutzung und dazu, welche Auswirkungen der Medienkonsum auf das Gehirn hat.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Aubergine
Gesundheit
»Der Penis ist die Antenne des Herzens«
Uwe Tellkamp
"Ich muss mich rechtfertigen dafür, dass ich Deutscher bin"
Corona-Maßnahmen
"Viele wollen natürlich nachträglich ihre Positionen bestätigt sehen"
Intimate couple during foreplay in bed; alles liebe
Liebe und Partnerschaft
»Allein das Erzählen von sexuellen Fantasien kann Intimität schaffen«
Millennial Woman with Breast Cancer Doing Yoga at Home; Krebs Faktencheck Teil 2
Gesundheit
"Lungenkrebs könnten wir zu 90 Prozent vermeiden"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB