Alleinerziehende"Ehrlich, ich drehe bald durch"

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In vielen Bundesländern haben Alleinerziehende inzwischen Anspruch auf Notbetreuung, doch es bleibt schwer, den Tag zu bewältigen.
In vielen Bundesländern haben Alleinerziehende inzwischen Anspruch auf Notbetreuung, doch es bleibt schwer, den Tag zu bewältigen. Ute Grabowsky / Imago Images

Alleinerziehende trifft die Corona-Krise besonders hart: Der Job läuft weiter und gleichzeitig müssen die Kinder beschäftigt werden. Wie soll man sie da motivieren, den Überblick behalten und selbst noch Energie tanken?

Von Julian Erbersdobler

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Manche Menschen erleben diese immer länger werdenden Corona-Wochen wie in Zeitlupe, verordnete Entschleunigung. Endlich um den Balkon kümmern oder Gitarrenakkorde für das nächste Lagerfeuer üben. Andere haben kaum Zeit, morgens in Ruhe zu duschen, weil jeder Tag streng durchgetaktet ist. Frühstück, Mails, Wäsche, Telefon, Kochen, Video-Konferenz, Hausaufgabenbetreuung. Eine Gruppe trifft es besonders: Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 1,78 Millionen erwerbstätige Alleinerziehende, nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind darunter fast 1,5 Millionen Mütter.

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