Beruf und Familie

SZ PlusExklusivElterngeld
:Väter für zwei Monate

Das Elterngeld soll helfen, die Erwerbstätigkeit von Müttern zu erhöhen und die Sorge- und Hausarbeit ausgewogener aufzuteilen. Eine Studie zeigt, ob der Plan aufgeht - und wie sich die Rollenverteilung in den vergangenen 15 Jahren verändert hat.

Von Ann-Kathrin Eckardt

Weitere Artikel

SZ PlusRoman von Slata Roschal
:Die Koffer stehen im Keller bereit

Slata Roschal erzählt in ihrem Roman "Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten" vom schwierigen Alltag einer berufstätigen Mutter - und auch vom Gefühl, in diesem Land nicht dazuzugehören.

Von Antje Weber

SZ PlusBeruf und Familie
:Wenn Unternehmen Familienpolitik ersetzen

Die Bundesregierung lässt sich Zeit mit der bezahlten Freistellung von Vätern nach der Geburt. Einige Firmen kümmern sich darum jetzt selbst, andere haben Bedenken.

Von Felicitas Wilke

SZ PlusGesellschaft
:Familienstartzeit verzögert sich

Dieses Jahr sollte der zweiwöchige Partnerschaftsurlaub nach der Geburt kommen. Aber die Ampel streitet mal wieder übers Geld. Die FDP will die Unternehmen nicht zu sehr belasten.

Von Leila Al-Serori

SZ PlusMeinungGleichstellung
:Raus aus dem Jammertal!

Ob im Berufsleben oder bei der Sorgearbeit: Von allen Seiten wird Frauen eingetrichtert, wie sehr sie immer noch benachteiligt sind. Bis sie es irgendwann selbst glauben. Höchste Zeit, die Erzählung zu ändern.

Kommentar von Kerstin Bund

SZ PlusBerliner Ensemble
:Mit Karacho

Am Berliner Ensemble schleudert die Schauspielerin Claude De Demo dem Publikum ein fulminantes Solo über Mutterschaft entgegen.

Von Peter Laudenbach

SZ PlusFamilienpolitik
:Henkel spendiert Vätern bezahlten Sonderurlaub

Der Dax-Konzern erlaubt jungen Eltern weltweit, acht Wochen lang bei vollen Bezügen zu Hause zu bleiben. SAP hat ähnliche Pläne vorerst wieder einkassiert - wegen Querelen in der Ampelregierung.

Von Björn Finke

SZ PlusMeinungGleichstellung
:SAP ist mutlos und geizig

Mit einer eigenen Väterzeit wollte der Softwarekonzern junge Familien in der Belegschaft stärken. Nun hat er die Pläne wieder kassiert - mit einer peinlichen Begründung.

Kommentar von Felicitas Wilke

SZ PlusMeinungHome-Office
:Lasst junge Menschen in den Büros nicht allein

Viele Firmen zitieren ihre Angestellten aus dem Home-Office zurück in die Zentralen. Was manche Mitarbeiter nervt, ist für Berufseinsteiger eine gute Nachricht. Sie brauchen die Begegnung.

Von Titus Blome

SZ PlusTennis-Comeback von Angelique Kerber
:"Das Abenteuer kann ich angehen"

Bald reist die frühere Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber mit ihrer kleinen Tochter nach Australien - und ist als berufstätige Mutter beim Grand Slam nicht allein. Ein Gespräch über "Working Mums" auf den Tenniscourts.

Interview von Barbara Klimke

SZ PlusEntwicklungspsychologie
:Lasst die Kinder frei!

Spielen ohne Aufsicht: Warum es so wichtig ist, dass Kinder allein die Welt erkunden und dabei auch mal ein kleines Abenteuer erleben dürfen. Und was Experten Eltern raten.

Von Sebastian Herrmann

Arbeitsmarkt
:Viele Frauen stecken beruflich zurück

Obwohl sie sich ebenso für Karriere interessieren, geben Mütter öfter Führungsjobs auf und kümmern sich weitaus stärker um Haushalt und Kinder als Männer. Lässt sich daran etwas ändern?

Von Alexander Hagelüken

SZ PlusBundeshaushalt
:Ein bisschen geht noch

Bürgergeld, Elterngeld, Mehrwertsteuer in Gaststätten: Das sind die wichtigsten Änderungen, die der Haushaltsausschuss des Parlaments für den neuen Bundesetat empfohlen hat.

Von Constanze von Bullion und Roland Preuß

SZ PlusMeinungFamilien
:Elterngeld ist kein Urlaubsgeld

Die gemeinsamen Erziehungsmonate werden begrenzt. Das ist richtig, wenn man bedenkt, wofür die staatliche Zuwendung bisher gerne genutzt wurde.

Kommentar von Katharina Riehl

SZ PlusJugendliche in der Schule
:"Schüler, die weniger Notendruck bekommen, tun sich leichter beim Lernen"

Pubertierende Jugendliche interessiert vieles - aber selten die Schule. Caroline Dorn leitet den Studienkreis Dachau und erklärt, warum Schüler mehr Verständnis brauchen und wie die Eltern helfen können.

Interview von Maxim Nägele

SZ PlusPsychologie
:Die Minderheit macht die Regeln

Auch in der Partnerwahl herrschen die Gesetze des Marktes: Sind potenzielle Partner knapp, legt man sich mehr ins Zeug. Dieser Effekt zeigt sich bei Frauen und Männern - aber auf höchst unterschiedliche Weise.

Von Sebastian Herrmann

SZ JetztMutter-Kolumne
:Muttersein muss man lernen

Nach einer langen Geburt hält unsere Autorin endlich ihre Tochter in den Armen. Über die Herausforderungen des Wochenbetts.

Von Marie-Louise Timcke

SZ PlusFamilienpolitik
:"Von Frau Paus werde ich keine Unterstützung erhalten"

Die Unterföhringerin Natascha Sagorski fordert Mutterschutz auch für Frauen, die Fehlgeburten erleiden. Im Interview spricht die 38-Jährige über ihre Pläne einer Gedenkstätte für sogenannte Sternenkinder und warum ausgerechnet das Familienministerium ihre Initiative blockiert.

Interview von Clara Müller

SZ PlusMeinungFamilie und Arbeit
:Es braucht bezahlten Urlaub für alle Väter

Wer Sonderurlaub für Männer nach der Geburt eines Kindes ablehnt, zementiert veraltete Rollenmuster. Familienministerin Paus ist auch sonst nicht zimperlich - sie sollte sich für die Väterzeit einsetzen.

Kommentar von Helmut Martin-Jung

SZ PlusMeinungErziehung
:Das Familienbudget wird in vielen Fällen sinken

Das neue Unterhaltsrecht fördert langfristig die Gleichberechtigung von Müttern und Vätern. Kurzfristig allerdings tun sich einige Tücken auf. Doch die Richtung stimmt.

Kommentar von Wolfgang Janisch

Leserbriefe
:Die Kita-Misere als Generalproblem

Der Mangel an Kindergartenplätzen hat massive Folgen. Die Leserdiskussion dazu wirft sehr fundamentale politische Fragen auf.

SZ PlusArbeitswelt
:„Ich erwarte, dass mein Chef sich bei mir bedankt“

Zwölf Angehörige der Gen Z erzählen, welche Erwartungen sie an ihre Arbeitgeber haben und wann sie sofort kündigen würden.

Protokolle von Josephine Haq Khan und Jonë Zhitia

SZ PlusMeinungFamilienpolitik
:Die Väter sind nur stille Reserve

Die Pandemie ist rum, doch die häufigen Kitaschließungen sind es nicht. Zu wessen Lasten das wohl gehen mag.

Kommentar von Meredith Haaf

Leserbriefe
:Was Kindern und was Familien hilft

Kindergeld, Elterngeld, Kindergrundsicherung: SZ-Leserinnen und -Leser sind unzufrieden mit dem, was die Bundespolitik dazu bietet.

SZ PlusFamilienpolitik
:Nicht von schlechten Eltern

Warum es in Schweden heute völlig selbstverständlich ist, dass sich Mütter und Väter gleichberechtigt die Elternzeit zur Betreuung ihrer Kleinkinder teilen. Das wirkt sich sogar positiv auf die Karriere aus.

Von Alex Rühle

SZ PlusVäter und Elterngeld
:"Elternzeit zu nehmen, ist für das Selbstbild vieler Männer schwierig"

Väter gehen deutlich seltener in Elternzeit als Mütter. Übernehmen Männer nur Verantwortung, wenn die Bezahlung stimmt? Ein Interview mit einem Männlichkeitsforscher.

Interview von Elisa Britzelmeier und Marcel Laskus

SZ PlusSamenspende
:Schwanger um jeden Preis

Wenn es nicht klappt mit dem Baby, wächst die Verzweiflung – und die Bereitschaft, viel Geld zu zahlen. Die Nachfrage ist so groß, dass die Samenbanken kaum hinterherkommen. Für manche Menschen bleibt nur der Schwarzmarkt.

Von Paulina Würminghausen

SZ PlusMeinungPro und Contra
:Kein Elterngeld für Gutverdiener?

Paare mit einem Jahreseinkommen von 150 000 Euro sollen künftig keinen Lohnausgleich mehr erhalten. Ist das richtig? Ein Pro und Contra.

Von Kerstin Bund und Lisa Nienhaus

SZ PlusElterngeld
:"Ist doch logisch, wer in den meisten Fällen zu Hause bleibt"

Vor allem für hoch qualifizierte Frauen könnte die Einkommensgrenze beim Elterngeld Folgen haben. Was Betroffene dazu sagen.

Von Sina-Maria Schweikle und Felicitas Wilke

SZ PlusFamilienpolitik
:"Das Elterngeld ist keine Sozialleistung"

Ist die geplante neue Einkommensgrenze für Besserverdienende verkraftbar - und was bedeutet sie für die Gleichstellung von Müttern und Vätern? Fragen an die Expertin Katharina Wrohlich.

Interview von Johan Schloemann

SZ PlusMeinungGleichberechtigung
:Hier zu sparen, ist eine familienpolitische Kapitulation

Das Elterngeld ist kein Instrument des sozialen Ausgleichs, sondern der Gleichstellung. Und für diese ist es ein Rückschritt, wenn die Einkommensgrenzen halbiert werden.

Kommentar von Katharina Riehl
01:15

Familienpolitik
:Wie und warum die Bundesregierung beim Elterngeld sparen will

Die Ampelkoalition möchte die Einkommensgrenze von Paaren auf 150 000 Euro halbieren. Das träfe etwa 60 000 Familien in Deutschland, die Familienministerin nennt das "kein Glanzstück". Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Vivien Götz und Saladin Salem

Weitere Briefe
:Verantwortung übernehmen

In den Leserbriefen zu Artikeln über Henry Kissinger und Chefs in Elternzeit erwarten SZ-Leser weiterführende Fragen.

SZ PlusCare-Arbeit
:Die Unsichtbaren

Arzttermine ausmachen, Geschenke kaufen, Urlaube planen: Organisatorische Aufgaben liegen in Familien oft noch bei der Frau – und werden nicht gesehen. Warum? Und wie lässt sich das ändern?

Von Leila Herrmann

SZ PlusUnternehmenskultur
:Chef in Elternzeit

Immer mehr Männer wollen beides: Kind und Karriere. Daniel Terzenbach ist Vorstand der Agentur für Arbeit und trotzdem präsent im Leben seiner Söhne. Wie gut gelingt das?

Von Ann-Kathrin Eckardt

SZ PlusPaul Brodowskys Roman "Väter"
:Der Sound des Moralismus

Paul Brodowsky will in seinem Roman "Väter" von familiären Prägungen erzählen, liefert aber vor allem sentimentalen Kitsch.

Von Christoph Schröder

SZ PlusFinanzen
:So bleibt möglichst viel vom Elterngeld übrig

Wer in Deutschland lebt und ein Kind bekommt, erhält mindestens ein Jahr lang Elterngeld. Doch manchmal wird es gekürzt, teilweise sogar erst nachträglich. Sechs Tipps, wie sich das vermeiden lässt.

Von Felicitas Wilke; Illustration: Jessy Asmus

SZ PlusKita-Krise
:Kein Platz für Kinder

Verzweifelte Eltern, überlastete Erzieherinnen und ein Bürgermeister, der Familien davor warnt, in seine Stadt zu ziehen: Im hessischen Langen lässt sich die Betreuungsnot wie durch ein Brennglas betrachten.

Von Kerstin Bund (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

Betreuung für Plieninger Erstklässler
:Bauchschmerzen und schlechte Nächte

In der Gemeinde warten die Eltern von über 40 Vorschulkindern auf die Zusage für einen Platz in Hort oder Mittagsbetreuung. Der Bürgermeister verwehrt sich gegen Vorwürfe, die Gemeinde tue zu wenig.

Von Alexandra Leuthner

SZ PlusMeinungGleichberechtigung
:Dazu hat diese Bundesregierung nichts zu sagen

Die Bundesrepublik bekennt sich neuerdings zu feministischer Außenpolitik. Wo aber bleibt eine Idee für feministische Innenpolitik?

Kommentar von Katharina Riehl

SZ PlusFamilienpolitik
:Die Aufgabenteilung wird bereits beim ersten Kind zementiert

Kinder, Haushalt, Geld verdienen: Viele Mütter finden, dabei müsste es zwischen Mann und Frau gleichberechtigt zugehen. Doch das Familienbarometer zeigt: Umsetzen können das nur wenige Paare.

Von Miriam Dahlinger

Ehrenamt
:Kommunalpolitiker sollen Babysitter-Kosten erstattet bekommen

Bei besserer Vereinbarung von Familie und Beruf sollen kommunale Ämter attraktiver werden.

SZ PlusElternschaft
:Mutterseelengechillt

Kaum hat eine Frau ein Kind bekommen, soll sie vor allem eines sein: entspannt. Unsere Autorin fragt sich: Wie unrelaxt muss eine Gesellschaft sein, die das so vehement verlangt?

Von Friederike Zoe Grasshoff

Firmenporträt
:"Ein Unternehmen ist Teamsport"

Die Firma Noax in Ebersberg stellt Industrierechner her. Vor 25 Jahren wurde sie eigenständiges Unternehmen, seit dem vergangenen Jahr ist sie Mitglied im Familienpakt Bayern

Von Merlin Wassermann

SZ MagazinGute Frage
:Stillen zu dritt

Die Frau unseres Lesers weckt ihn nachts, wenn das gemeinsame Kind gestillt werden muss. Muss er wirklich aufstehen, obwohl er am nächsten Tag bei der Arbeit hundemüde ist?

Von Johanna Adorján

SZ JetztGenerationen-Kolumne
:"Man sollte Musik nicht als Therapie verstehen"

Ein Thema, eine Familie. In dieser Kolumne geht es darum, wie unterschiedliche Generationen auf das Leben schauen. In der ersten Folge erzählen Mitglieder einer Musikerfamilie, welche Gedanken sie vor einem Auftritt haben und worum sie sich beneiden.

Protokolle von Annika Säuberlich

Familien
:Mehr als ein Drittel der Mütter hat kein Vertrauen in die Bundesregierung

Der Unterricht fällt aus, die Kita ist geschlossen, und Fiebersaft gibt es auch nicht. Ausbaden müssen es meist Mütter. Ihr Vertrauen in die Bundesregierung schwindet. Warum das so ist - und was die Politik dagegen tun will.

Von Tim Frehler

SZ PlusMeinungEinfluss von Eltern
:Trotz Augenringen die Welt verändern

Mütter haben in diesem Jahr gegen Missstände im Berufsleben gekämpft, vor allem über Instagram. Politik und Arbeitgeber sollten ihnen dankbar sein - und sich auch auf mehr Widerrede vom anderen Elternteil gefasst machen.

Essay von Felicitas Wilke

SZ PlusMeinungElterngeld
:Wenn die Väter ransollen, muss Familienpolitik mutiger werden

Um Kinder kümmern sich weiterhin mehrheitlich die Mütter. Faule Papas? Der Fehler liegt weniger bei den Männern als im System der Familienförderung.

Kommentar von Ann-Kathrin Eckardt

SZ PlusEngagement
:Macht mal

Klimakrise, Kinderarmut, häusliche Gewalt: Es gibt viele Themen, die Familien betreffen. Doch engagierte Eltern trifft man beim Kita-Flohmarkt, nicht im Parlament. Das muss sich ändern.

Essay von Barbara Vorsamer

SZ PlusBeruf und Familie
:Kinder müssen draußen bleiben

Der Bundestag diskutiert über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - um 23.32 Uhr. Abgeordnete mit kleinen Kindern erkennen darin eine "gewisse Satirequalität".

Von Boris Herrmann

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