Beruf und Familie

ExklusivElterngeld
:Väter für zwei Monate

Das Elterngeld soll helfen, die Erwerbstätigkeit von Müttern zu erhöhen und die Sorge- und Hausarbeit ausgewogener aufzuteilen. Eine Studie zeigt, ob der Plan aufgeht - und wie sich die Rollenverteilung in den vergangenen 15 Jahren verändert hat.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Eckardt

Weitere Artikel

Debatte
:Das Gerede von Care-Arbeit schadet mehr, als es nutzt

Wer über Elternschaft spricht, als sei sie auch nur ein nerviger Job, braucht sich nicht zu wundern, dass so viele Väter lieber ins Büro fahren.

SZ PlusEssay von Philipp Bovermann

Bundeshaushalt
:CDU und SPD uneins über Pläne zum Elterngeld

Der Reformentwurf der Familienministerin ist kaum in der Welt, schon lehnt die SPD ihn ab: Sie will keine Kürzung des Elterngelds. Dabei geht es Prien auch um mehr Gleichberechtigung.

SZ PlusVon Valerie Höhne

MeinungElterngeld
:Der kleine Schubs für die Väter ist richtig

Noch diskutiert die Bundesregierung darüber. Aber es wäre gut daraufzusetzen, dass Männer sich stärker an der Erziehung beteiligen – selbst wenn das erst mal Sparzwecken dient.

SZ PlusKommentar von Valerie Höhne

100-Euro-Zuschuss
:Freie Wähler stiften Verwirrung um Reform der Kita-Finanzierung in Bayern

CSU und FW haben eine Reform der Kita-Finanzierung beschlossen. Aus Angst vor Beitragssteigerungen „durch die Hintertür“ verlangt ein führender FW-Abgeordneter überraschend Korrekturen. Sein Fraktionschef widerspricht.

Von Thomas Balbierer und Anna Hofstetter

Kürzungsdebatte
:Das Elterngeld: Wie es wirkt und was sich ändern soll

Vom „Wickelvolontariat“ zum Erfolgsmodell: Das Elterngeld ist beliebt. Die Regierung will trotzdem daran sparen – was bedeutet das für junge Familien?

SZ PlusVon Valerie Höhne

ExklusivFamilienpolitik
:Koalition will am Basiselterngeld festhalten – zur Not auf Kosten der Partnerschaftlichkeit

Am Elterngeld soll gespart werden – nur wie? Frauen-Unions-Vorsitzende Warken hält am Ziel von mehr Partnerschaftlichkeit fest, Familienministerin Prien besteht darauf, dass Frauen es zwölf Monate bekommen können.

SZ PlusVon Valerie Höhne

MeinungFamilie
:Nein, arbeitende Mütter schaden ihren Kindern nicht

Die Erwerbstätigkeit der Mutter wirkt sich nicht negativ auf die Kinder aus – eher im Gegenteil, zeigt eine Studie. Schluss also mit dem schlechten Gewissen.

SZ PlusKommentar von Valentina Reese

Zeitmanagement
:„Zeitoptimisten kommen oft zu spät“

Die Psychologin Michaela Thomas erklärt, was Unpünktlichkeit mit Perfektionismus zu tun hat – und wie man es schafft, auch mal früher dran zu sein.

SZ PlusInterview von Anne Goebel

MeinungCare-Arbeit
:Warum Mütter politisch unsichtbar sind

Mütter sind eine erschöpfte Spezies: Sie leisten jeden Tag unbezahlte Arbeit und halten so die Gesellschaft am Laufen. Doch von der Politik werden ihre Belange oft übersehen. Liegt das nur an den Männern?

SZ PlusEssay von Karin Janker

Arbeitsmarkt
:Bayerns Mütter werden finanziell unabhängiger

In Bayern verdienen deutlich mehr Mütter eigenes Geld als noch 2010. Bei Vätern hat sich hingegen nichts verändert. Welchen Einfluss das Alter der Kinder auf die Erwerbsarbeit hat.

Statistisches Bundesamt
:Weniger Menschen beziehen Elterngeld

In Deutschland beziehen immer weniger Menschen Elterngeld. Die Zahl sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 1,61 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit fiel die Zahl der Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in ...

MeinungFamilie und Beruf
:Mehr Erwerbsarbeit für Frauen? Dann bitte auch mehr Sorgearbeit für Männer

Neue Zahlen zeigen: Nur jeder vierte Vater bezieht Elterngeld. Wer will, dass Frauen mehr arbeiten, muss auch darüber sprechen, wie unbezahlte Arbeit zu Hause gerechter verteilt wird.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Home-Office-Studie
:Gelegenheit macht Eltern

Eine Studie zeigt: Wenn Paare von zu Hause aus arbeiten können, bekommen sie mehr Kinder. Wer nur ein bisschen mit der Materie vertraut ist, wundert sich.

SZ PlusVon Lea Hampel

MeinungInternationaler Frauentag
:Der gefährliche Backlash der Generation Z

Auf Tiktok propagieren Tradwives und Manfluencer ein Weltbild von männlicher Dominanz und weiblicher Unterordnung. Das verfängt bei einigen jungen Männern. Die Gleichstellungspolitik muss darauf endlich reagieren.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

SZ JetztElternschaft
:„Da brauchst du abends nicht noch deinen Mann, der deinen Körper berühren will“

Sechs Wochen nach der Geburt wieder Sex haben? Frauenärzte halten das für unbedenklich, für Nina ist es unvorstellbar. Anderen Frauen geht es ähnlich.

SZ PlusText: Sophie Kobel; Illustration: Daniela Rudolf-Lübke

Entwicklungspsychologie
:Papa, der Clown

Warum Unsinn, Blödeleien und Pipi-Kacka-Witze mehr sind als nur Spaß – und welche Bedeutung sie insbesondere für die Bindung zwischen Vätern und Kindern haben.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Psychologie
:Wer zuerst fordert, kriegt den besseren Deal

Eine neue Analyse zeigt, welche Strategie in Verhandlungen um Geld die lohnendste ist, auch wenn Geschäftspartner dabei manchmal wütend werden.

Von Sebastian Herrmann

Kinderbetreuung in Bayern
:Im Freistaat fehlen knapp 46 000 Krippenplätze

Betreuungsplätze für unter Dreijährige sind in Bayern Mangelware: Fast jede achte Familie mit Betreuungsbedarf steht nur auf der Warteliste.

Nach dem Aus von Krippengeld und Familiengeld
:Wie familienfreundlich ist Bayern wirklich?

Bayern streicht die Leistungen für Familien zusammen. Das Geld soll komplett an die Kitas umgeleitet werden. Aber was bedeutet das konkret? Und warum ist der Kindergarten in Bayern trotzdem meist teurer als in Berlin? Ein Überblick.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

MeinungVom Ehegattensplitting zum Familiensplitting
:Der Steuervorteil sollte sich nach der Zahl der Kinder und alten Menschen bemessen

Das Recht befördert noch immer ein partnerschaftliches Auslaufmodell. Es ist eine Benachteiligung von Paaren, die als Gleichberechtigte ihrem Beruf nachgehen. Es ist an der Zeit, das endlich zu ändern.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

SZ JetztArbeit
:„Ich gönne meinem Mann seine Karriere, aber ich würde sie mir auch gönnen“

Nachdem sie zwei Kinder bekommen hat, findet Katrin nicht zurück in ihren Job. Warum ist der Wiedereinstieg in die Arbeit für Mütter so schwer?

SZ PlusText: Sophie Kobel, Illustrationen: Federico Delfrati

Familie und Beruf
:„Ich finde, Kindern geht es besser, wenn sie die ersten Jahre bei der Mutter bleiben“

Die eine hat zwei Kinder und arbeitet Vollzeit, die andere hat sechs und sagt: Muttersein ist der wichtigste Beruf der Welt. Wie blickt die eine auf das Leben der anderen? Ein Streitgespräch.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Oliver Klasen

Mutterschutz
:Wenn eine Schwangerschaft die Existenz bedroht

Selbständige Frauen gehen in den 14 Wochen um die Geburt leer aus, wenn sie nicht arbeiten. Die Tischlerin Johanna Röh kämpft für einen Mutterschutz für alle. Die Regierung signalisiert Unterstützung – doch wie soll das Vorhaben finanziert werden?

SZ PlusVon Katharina Erschov

Betreuung von Grundschülern
:Wie Bayern beim Ganztag besser werden will

Der Freistaat gehört nicht gerade zu den Ländern, die sich mit ihrem Angebot zur Ganztagsbetreuung für Grundschüler brüsten können. Doch das soll sich ändern – mit mehr Geld und einer Erkenntnis.

Vereinbarkeit
:Unter diesen Umständen darf das Baby mit zur Arbeit

Die Aufregung war groß, als die Grünen-Politikerin Hanna Steinmüller mit Baby im Bauchgurt im Bundestag sprach. Wer ihr das im eigenen Job nachmachen will, sollte mit Bedacht vorgehen.

SZ PlusVon Lea Hampel

MeinungHanna Steinmüller
:Ein Baby im Bundestag – ja, warum eigentlich nicht?

Die Grünen-Abgeordnete hält eine Rede mit ihrem schlafenden Sohn in der Trage.  Auch eine Form, auf Mängel in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinzuweisen. Ein Mann sollte es ihr bald nachmachen.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Politik in Bayern
:Grüne wollen Kommunalpolitik familienfreundlicher machen

Die Landtagsfraktion der bayerischen Grünen will die Gemeindeordnung ändern, um Gemeinderäten zu ermöglichen, sich vertreten zu lassen – beispielsweise wegen Familienzeit, Pflege oder aus beruflichen Gründen. Über den entsprechenden Gesetzentwurf berät der Landtag am 16. Oktober.

MeinungKinderbetreuung
:Sommerferien, die Mission Impossible für Eltern

Sechs Wochen schulfrei sind für Eltern ein logistisches Hochleistungsevent. Wer keine Großeltern im Einsatzteam hat, braucht Geld – oder Zeit. Aber was, wenn es an beidem fehlt?

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Debatte um Sommerferien
:Elternverband beklagt lange Feriendauer

Elternvertreter haben die hohe Zahl an schulfreien Tagen kritisiert. „Die Ferienzeit stellt für viele Familien eine organisatorische und finanzielle Herausforderung dar“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats, Aline ...

Tennisspielerin Tatjana Maria
:Queen of Queen’s

Tatjana Maria, Mutter zweier Töchter, hat mit 37 Jahren in London den größten Titel ihrer Karriere gewonnen. Über eine Frau, die beweist, dass Erfolg auch mit einem individuellen Lebensstil möglich ist.

Von Barbara Klimke

Kolumne „Schön doof“
:Der moderne Mann

Dank Selbstauskunft auf X ist es nun amtlich: Christian Lindner kommt seinen väterlichen Pflichten nach. Wir sind beruhigt.

Eine Kolumne von Tanja Rest

„The Assessment“ im Kino
:Auch Eltern brauchen Grenzen

Für ein Kind muss man sich bei der Regierung bewerben – und erst mal einen Testlauf schaffen. Alicia Vikander spielt in „The Assessment“ eine hochinteressante Rolle als erwachsenes Teufelsbaby.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

MeinungElterngeld
:Väter zu mehr Elternzeit verpflichten? Überfällig!

Nur wenige Väter nehmen mehr als zwei Monate Elternzeit – obwohl sich viele Paare wünschen, die Kinder gleichberechtigt zu erziehen. Es wird Zeit, dass die Politik ein wenig nachhilft.

SZ PlusKommentar von Sonja Salzburger

Arbeitsbedingungen am Theater
:„Bis die Anschuldigungen aufgeklärt sind“

Nach einem Bericht über mutmaßliche Missstände am Berliner Ensemble lassen zwei Künstlerinnen die Inszenierung von „#Motherfuckinghood“ vorerst pausieren. Aus Solidarität und als Protest.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

MeinungGleichstellung
:Altersarmut geht alle an, nicht nur Frauen

Mehr als die Hälfte der berufstätigen Frauen in Deutschland können langfristig nicht allein für sich sorgen – und kaum jemand regt sich auf. Dabei bezahlen für die Folgen dieser Ungleichheit: alle.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Kinderbetreuung für reiche Familien
:„Manche nehmen die Nanny mit in den Urlaub“

Cathrine Schorp vermittelt Nannys für reiche Münchner Familien, die schon mal 20 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. Warum Eltern 700 Euro für Kinderbetreuung am Tag zahlen – und was sie dafür erwarten.

SZ PlusInterview von Kathrin Aldenhoff

Geschichtsbild
:Ursula von der Leyen fängt an

Vor 23 Jahren: Die heutige Präsidentin der Europäischen Kommission steigt in die Politik ein.

SZ PlusVon Kia Vahland

Erziehung
:Diese Stereo-Eltern

Lass uns mal zu zweit das Kind abholen - neuerdings treten sie vermehrt in Erscheinung: öffentliche Doppelpack-Eltern. Unser Autor findet das irritierend.

SZ PlusVon Max Scharnigg

Ausgestorbene Berufe: Bader
:„Magst a Fasson oder gleich a Glatzn?“

Die Palette der Dienstleistungen eines Baders reichte vom Zähneziehen übers Blutegel setzen bis zum Haareschneiden – das heißt allerdings nicht, dass er alles gleich gut konnte.

Glosse von Hans Kratzer

Kürzung von freiwilligen Leistungen
:Auch das bayerische Krippengeld fällt weg

FW-Chef Aiwanger nannte den Zuschuss mal sein „Herzensanliegen“. Nach einigen Verwirrungen ist am Dienstag klar: Auch diese Unterstützung wird es künftig nicht mehr geben, vor allem Familien mit geringem Einkommen sind davon betroffen. Von Kürzungen will Ministerin Scharf trotzdem nicht sprechen.

Von Nina von Hardenberg, Johann Osel

Gleichberechtigung im Beruf
:„Wir sind nicht selbstbewusst genug“

Frauen machen sich viel seltener als Männer selbständig und wenn, dann verdienen sie auch als Unternehmerinnen deutlich weniger. Andrea Seekatz hat deshalb das Netzwerk Businessfrauen München-Ost gegründet, in dem sich Gründerinnen gegenseitig unterstützen können.

SZ PlusInterview von Anna-Maria Salmen

Konjunktur
:In der Krise werden weniger Kinder geboren

Die Geburtenrate sinkt gerade drastisch. Wer Sorgen hat, verzichtet und verschiebt den Kinderwunsch.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert

Großbritannien
:Vater verklagt Goldman Sachs wegen Diskriminierung

Die Investmentbank kündigte einem Angestellten kurz nach seiner Elternzeit. Der Mann strengt eine Millionenklage an. Er sagt: Einer Frau wäre das nicht passiert.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Vereinbarkeit
:Bundestag beschließt Gesetz für bessere Kitas

Vor allem im Westen Deutschlands fehlen Tausende Kita-Plätze. Auch das Personal ist vielerorts überlastet. Ein neues Gesetz soll Abhilfe schaffen.

Psychologie
:Ein Konkurrenzkampf, der niemals endet

Psychologen halten den Traum von absoluter Gleichheit für eine Utopie. Denn der Wunsch nach Status ist ein Grundbedürfnis. Zufrieden ist dabei vor allem, wer andere überflügelt.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Großbritannien
:Ein Bild von einem Vater

Denkmäler berühmter Männer in London tragen plötzlich Babypuppen in bunten Wickeltüchern. Die Aktion, die Passanten zum Schmunzeln bringt, hat ein ernstes Anliegen.

Von Veronika Wulf

MeinungPrantls Blick
:Im Himmel der Gleichberechtigung ist Deutschland noch lange nicht

Nach wie vor gibt es die Lohndiskriminierung der Frauen, nach wie vor gilt das emanzipationsfeindliche Ehegattensplitting, nach wie vor sind zu wenige Frauen in den Parlamenten.

SZ PlusVon Heribert Prantl

SZ JetztFamilie
:Was erleichtert die Tage und Nächte mit Baby?

Und wie gerät man beim Einkauf für die Grundausstattung nicht in Stress? Junge Eltern verraten, was ihnen die Anfangszeit als Familie erleichtert hat.

SZ PlusProtokolle von Gracia Ndona

Psychologie
:Herr Hertwig, was tun, wenn ich mich einfach nicht entscheiden kann?

Will ich wirklich Kinder? Oder doch beruflich ins Ausland? Viele Entscheidungen haben weitreichende Folgen. Ein Gespräch mit dem Psychologen Ralph Hertwig darüber, wie man den eigenen Weg findet.

SZ PlusInterview von Christina Berndt

ExklusivKinderarbeit
:Goldgräber für Mami und Papi

Kinderarbeit in Deutschland? Gibt es, zeigt eine neue Studie. Auch an Orten, wo man sie nicht vermutet, nämlich bei sogenannten Familieninfluencern auf Instagram.

SZ PlusVon Leila Al-Serori

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