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Trauer in der Pandemie:"Sie muss sich so allein gefühlt haben"

Coronavirus-Todesopfer im Krematorium Celle

Letzte Reise ohne Abschied: In der Pandemie konnten Angehörige Verstorbener nicht angemessen trauern.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Wie lebt man weiter, wenn ein geliebter Mensch ins Krankenhaus geht und man ihn nie wieder sieht? Forscher haben Hinterbliebene von Corona-Opfern zu Wort kommen lassen.

Von Berit Uhlmann

"Mein Mann ging auf seinen zwei Beinen ins Krankenhaus, wenn auch in schlechtem Zustand. Dann war alles ein einziger Albtraum, ohne Erklärungen." Der Mann verließ die Klinik in einem Sarg; eines von den bislang offiziell gezählten 3,8 Millionen Todesopfern dieser Pandemie, die oft nur eine abstrakte Zahl bleiben. Seine Frau reihte sich ein in die große Gruppe jener Menschen, die nicht einmal gezählt, die noch weniger gesehen werden: Menschen, die mit dem Verlust leben müssen. Dieser Frau und weiteren Leidensgenossen haben französische Forscher nun eine Stimme gegeben.

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