:Wie sich die Pflege auf Intensivstationen verändert
Vor 21 Jahren hat Pola Gülberg ihr Ausbildung in der Pflege abgeschlossen. Vieles funktionierte damals anders als heute. Und auch die Zukunft wartet mit Neuerungen – eine davon betrifft sie ganz persönlich.
Medizin
:Das Mädchen aus Zimmer drei
Sie kämpfte um ihr Leben. Jahre später steht sie vor mir, gesund, selbstbewusst – und entschlossen, Pflegerin zu werden. Folge zehn der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Wenn nichts mehr hilft, die Maschinen aber weiterlaufen
Eine Patientin liegt im Sterben, doch die Familie will sie nicht gehen lassen. Wann ist es genug? Folge acht der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Tod nach der Disco: Geh nie im Zorn
Ein 17-Jähriger verlässt im Streit das Haus, verunglückt – und zwingt seine Eltern zu einer der schwersten Entscheidungen ihres Lebens. Folge sieben der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Eine starke Armee braucht starke Kliniken
Während jetzt viel Geld in Rüstung fließt, kommt das Gesundheitssystem im Alltag an seine Grenzen. Folge sechs der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Mein Patient: ein Sexualstraftäter
Wie bleibt man professionell, wenn man einen Menschen versorgen muss, dessen Taten man verabscheut? Folge fünf der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Wenn jemand kollabiert, den man kennt
Ein Notfall wie viele – bis der erste Blick auf die Patientin alles verändert. Folge vier der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Corona: Wenn Vater und Tochter nicht mehr miteinander sprechen
In der Klinik ging es um Sekunden, draußen geht es noch immer um Überzeugungen. Folge drei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht
Der letzte Weg meines Patienten Karl erinnert mich daran, was im Leben wirklich zählt. Folge zwei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Der Mann, der mit einer Badelatsche telefoniert
Party, Deals und Nächte voller Sekt, und ein Körper, der irgendwann nicht mehr konnte. Was passiert, wenn das Glas zu viel zur Gewohnheit wird? Folge eins der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
MeinungKliniken
:Dieses Urteil erschwert ein Sterben in Würde
Ein Narkosearzt stellt bei einem betagten Schwerkranken die Intensiv- auf Palliativbehandlung um − und entgeht nur knapp einer Verurteilung. Vielen Dank an die Justiz, die hier einen unnötigen Präzedenzfall geschaffen hat.
Freispruch für Kelheimer Narkosearzt
:„Pyrrhussieg für die Intensivmedizin“
Das Regensburger Landgericht spricht einen Arzt vom Mordvorwurf frei – er hatte die Intensivbehandlung eines 79-Jährigen beendet und eine Palliativtherapie eingeleitet. Fachleute befürchten dennoch schwerwiegende Konsequenzen für die Arbeit auf Intensivstationen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Patient im Überwachungswahn
Ein Patient mit Bluthochdruck ist beunruhigt, weil das Messgerät immer wieder Alarm schlägt. Warum das Piepsen aber ganz normal ist – und was Pflegerin Pola Gülberg unternimmt, um dem Mann seine Sorgen zu nehmen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der richtige Ort für den letzten Abschied
Eine schwer vorerkrankte Patientin kommt mit einem Lungenödem in die Notaufnahme. Pola Gülberg über die Gründe, warum die Frau nicht auf der Intensivstation weiter versorgt wird – und weshalb das in diesem Fall etwas Gutes ist.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 195
:„Pola, wie schaffst du das eigentlich?“
Auf der Intensivstation sind Pflegekräfte und Ärzte mit viel Leid von Patienten konfrontiert. Einer Kollegin von Pola Gülberg wird das zu viel – Gülberg selbst hat einen Weg für sich gefunden, um damit umzugehen.
Intensiv- und Notfallmedizin
:„Frauen und Kinder zuerst!“
Ist die Medizin in Deutschland wirklich ein sinkendes Schiff? Fragen an Florian Hoffmann, den neuen Präsidenten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.
Medizin
:Deutschlands selbstverschuldete Unfähigkeit in der Organspende
Menschen warten hierzulande oft vergeblich auf ein lebensrettendes Organ – oder erhalten schließlich eines, das im Ausland als ungeeignet eingestuft wurde. Wie lange wollen wir das noch hinnehmen?
Ein Patient im Delir
:Als Sven Ungersböck zweimal gestorben ist
Mitten bei der Arbeit hat der 50-Jährige das Gefühl, sein Brustkorb werde gesprengt. Beidseitige Lungenembolie. Zweimal bleibt sein Herz stehen – als er aus dem künstlichen Koma aufwacht, sieht er plötzlich Dinge, die in Wahrheit gar nicht da sind.
Medizin
:„Da hast du mir mal wieder den Arsch gerettet“
Das Leben von Bastian Kurz hängt an Geräten – und an denen, die ihn zu Hause pflegen. Seine Frau fragt sich allerdings, wie sie diesen Firmen noch vertrauen soll, nach allem, was passiert ist. Über ein angeschlagenes System und was es heißt, darauf angewiesen zu sein.
Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt
:„Am häufigsten waren multiple Knochenbrüche mit sehr hohem Blutverlust“
Robert Werdehausen war in der Nacht des Anschlags Medizinischer Einsatzleiter des Krisenstabs an der Universitätsmedizin Magdeburg. Er berichtet von dem Leid, das geschah – bei Patienten und Ärzten.
Uniklinikum Essen
:Was den Knollenblätterpilz so heimtückisch macht
Drei Kinder schweben nach einer Vergiftung mit dem Grünen Knollenblätterpilz in Lebensgefahr. Die Behandlung läuft, doch die Prognose ist ungewiss.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 166
:Ein Hoch auf Handarbeit
Auch Pola Gülberg und ihre Kollegen auf der Ebersberger Intensivstation bekommen eine weltweite IT-Panne zu spüren. Wie sie trotzdem den Betrieb aufrechterhalten.
Medizin
:„Wir neigen zur Übertherapie am Lebensende“
Mehr als jeder zehnte Mensch stirbt in Deutschland an der Beatmungsmaschine – viel mehr als im internationalen Vergleich. Der Tod ist steril und anonym geworden, beklagt der Intensivmediziner Christian Karagiannidis im Interview.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 148
:Heikle Situation im Schockraum
Pola Gülberg wird zu einem Patienten in der Notaufnahme hinzugerufen - eigentlich hätte der in einer Spezialklinik versorgt werden müssen. Aber nirgends ist ein Platz frei gewesen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 147
:Mit Influenza auf der Intensivstation
Die meisten Menschen müssen wegen einer Grippe-Erkrankung nicht ins Krankenhaus - doch in diesem Winter hat es auf der Ebersberger Intensivstation gleich fünf Fälle gegeben, erzählt Pola Gülberg. Die Pflegerin hat Vermutungen, woran das liegen könnte.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 140
:Auch ein leeres Patientenbett kostet Geld
Pola Gülberg versorgt eine Patientin, die immer wieder Krampfanfälle bekommt - sie ist Epileptikerin und muss in eine Fachklinik überwiesen werden, aber nirgends ist ein Platz frei. Warum halten Krankenhäuser nicht einfach mehr Kapazitäten vor?
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 136
:"Unsere Patienten waren verdammt jung"
Wenn Pola Gülberg auf das Jahr 2023 blickt, dann war einiges anders als sie es gewohnt ist. Ein positives Highlight hatte sie trotzdem - nicht nur sie, sondern die ganze Ebersberger Intensivstation.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Stille Nacht im Krankenhaus
Wenn es draußen dunkel wird, kehrt Ruhe ein rund um die Ebersberger Kreisklinik. Und drinnen auf der Intensivstation? Ein Nachtdienst mit Pflegerin Pola Gülberg.
Corona
:Immer schön gesund bleiben
Die meisten Menschen wollen nichts mehr wissen von dieser elenden Pandemie. Corona bekommen sie trotzdem, die Zahlen explodieren gerade. Nur, in vielen Intensivstationen haben sie weniger Betten als vor der Pandemie. Na dann: Gute Besserung.
Wirtschaft
:Weltweit am Puls der Patienten
Seit mehr als 40 Jahren rettet Medizintechnik der Marke Corpuls Leben. Entwickelt werden die Geräte im oberbayerischen Kaufering. Ein Firmenbesuch.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 131
:Mit K.-o.-Tropfen auf der Intensivstation
Pola Gülberg versorgt eine junge Patientin, die auf einer Party unwissentlich unter Drogen gesetzt wurde - doch alle Drogentests fallen negativ aus. Eine Vorerkrankung des minderjährigen Mädchens macht es noch schwieriger, den Fall zu klären.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 130
:Wenn Sprache alles verändert
Pola Gülberg hat eine Patientin, die beatmet wird und deshalb nicht mit ihrer Stimme sprechen kann. Doch mehr und mehr bekommt die Pflegerin das Gefühl, dass sie unbedingt miteinander sprechen sollten - und hat eine Idee.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 128
:Herzstillstand als Nebenwirkung
Eine Patientin von Pola Gülberg wird reanimiert, obwohl sie einer solchen Maßnahme in ihrer Patientenverfügung eigentlich widersprochen hat. Warum die Ärzte dennoch richtig handelten.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 127
:Aggressiv im Krankenbett
Einer von Pola Gülbergs Patienten hat versucht, ihre Kollegin zu beißen, dann schlug er um sich. Was hat dazu geführt, dass die Stimmung des Mannes von einer Sekunde auf die nächste so umschlagen konnte?
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 126
:"Ich fühle mich hier gefangen"
Manchmal hat es Pola Gülberg mit Patienten zu tun, die gegen ärztlichen Rat die Klinik verlassen möchten - keine leichte Situation für die Pflegerin. Manchmal gibt es aber einleuchtende Erklärungen für das uneinsichtige Verhalten.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 122
:Wieviel Behandlung ist vertretbar?
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sie zum Grübeln bringt: Der Mann hat mehrere OPs hinter sich, bekommt viele Blutkonserven und Medikamente, aber sein Zustand bessert sich nicht - was ist das Ziel einer solchen Behandlung? In diesen Momenten kann das Ethikkomitee eine Hilfe sein.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 120
:Wie der wohl klingt?
Wenn Patienten von Pola Gülberg nach einer Intubation oder nach der Entfernung einer Kanüle im Hals wieder sprechen können, dann freut sich die Pflegerin sehr darauf, endlich deren Stimme zu hören. Aus mehreren Gründen.
Medizin
:"So möchte ich niemals enden!"
Herr Braun verletzt sich am Bein, eigentlich eine Lappalie. Doch am Ende liegt er im künstlichen Koma - und es stellt sich die größte aller Fragen: Wann sollte die Medizin einen Menschen gehen lassen? Folge 5 der SZ-Arzt-Kolumne "Klinisch gesehen".
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 112
:"Mei, Rosi, bist du des?"
Wer sich in einem Patientenzimmer auf der Intensivstation von Pola Gülberg hinter dem Vorhang verbirgt, der zwischen den beiden Krankenbetten zugezogen ist, unterliegt bestimmten Kriterien. Und manchmal trifft man sogar auf alte Bekannte.
Gesundheit
:Lage auf bayerischen Intensivstationen entspannt sich zunehmend
Trotz verbesserter Situation ist der Betrieb noch nicht wieder so gut wie vor der Pandemie. Allerdings spielt Covid-19 praktisch keine Rolle mehr.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 110
:Ist das laut hier!
Wer auf einer Intensivstation arbeitet, wie Pola Gülberg, sollte keine empfindlichen Ohren haben - denn es ist ein Arbeitsplatz mit einem hohen Lärmpegel. Manchmal muss da sogar eine Ampel für Ruhe sorgen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 109
:Auf der Suche nach dem richtigen Medikament
Manchmal kommt es vor, dass bei einem Patienten von Pola Gülberg die eingesetzten Antibiotika nicht den gewünschten Effekt erzielen. Dann braucht es die Unterstützung von Mikrobiologen und ihren Fähigkeiten.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 107
:Verborgene Skills
Wer Patienten auf der Intensivstation versorgt, der kennt sich nicht nur mit Pflege und Medizin aus, sondern kann sich auch schnell umziehen. Was es damit auf sich hat, erklärt Pola Gülberg in einer neuen Folge der Pflegekolumne.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 103
:Gut für alle
Die Ebersberger Intensivstation ist interdisziplinär aufgebaut - in anderen Kliniken gibt es fachspezifische Intensivstationen. Pola Gülberg erklärt die Unterschiede - und warum eine solche Aufteilung im Sinne der Patienten ist.
Neue Station am Klinikum Neuperlach
:Rund um die Uhr überwacht, aber außer Lebensgefahr
Die neuen "Intermediate-Care"-Betten am Klinikum Neuperlach schaffen ein Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation. Wie Patientinnen und Patienten davon profitieren und warum dort von einem Pflegenotstand keine Rede sein kann.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 101
:Schnipp, schnapp - Bart ab?
Einem Patient von Pola Gülberg war über viele Wochen hinweg ein ordentlicher Rauschebart gewachsen. Ob der Mann ihn wollte, wussten die Pflegekräfte nicht - er war sediert. Doch als er wieder wach war, wurde klar, wie wichtig die Frisur im Gesicht für den Genesungsprozess sein kann.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 100
:"Ich muss Deutsch reden, nicht Medizinisch"
Zur 100. Folge der Pflegekolumne erzählt Pola Gülberg im Interview, wie es für sie ist, auf der Straße von Leserinnen und Lesern erkannt zu werden - und auf was sie in den wöchentlichen Gesprächen für die Folgen besonders Acht gibt.
MeinungPolitik Deutschland
:Mehr Praktika bitte - aber weniger Fotos
Merz bei den Intensiv-Medizinern, Özdemir beim Bund: Wenn sich Politiker das "echte Leben" anschauen, gibt es oft Häme. Die ist nur zum Teil berechtigt.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 99
:Religion gegen Beatmungsmaschine
Immer wieder kommt es vor, dass der Glaube von Patienten in die Art und Weise hineinspielt, wie er behandelt werden kann - manchmal ist das aus medizinischer Sicht zu seinem Nachteil. Wie geht Pola Gülberg damit um?
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 98
:Ist es wirklich schon so spät?
Werden die Uhren umgestellt, kann der Kliniknachtdienst stressig werden, aber auch sehr lustig. Pola Gülberg hat das gerade erst erlebt.