Raserprozess in Augsburg:"Jetzt heb mer ab"

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Raserprozess in Augsburg: Das Bild des Autowracks auf der Staatsstraße Richtung Monheim lässt die Wucht des Aufpralls erahnen.

Das Bild des Autowracks auf der Staatsstraße Richtung Monheim lässt die Wucht des Aufpralls erahnen.

(Foto: Ralph Goppelt/dpa)

Ein 28-Jähriger springt mit seinem getunten Wagen über eine Kuppe in ein anderes Fahrzeug. Die Frau darin ist sofort tot. Videos belegen, wie sich Fahrer und Beifahrer gegenseitig anfeuern. Ist das Mord?

Von Florian Fuchs, Augsburg

Als der Staatsanwalt nach seinem Plädoyer schließlich zum Strafmaß kommt, schüttelt der Angeklagte seinen Kopf: Sieben Jahre und sechs Monate soll er ins Gefängnis, weil er bei einem illegalen Autorennen auf einer Staatsstraße Richtung Monheim nahe Donauwörth eine Frau totgefahren hat. Der Angeklagte schüttelt den Kopf, dabei hätte er auch aufatmen können: Ursprünglich hat die Staatsanwaltschaft die Tat in ihrer Anklage vor dem Schwurgericht am Landgericht Augsburg sogar als Mord eingestuft, ist aber zum Schluss des Verfahrens doch davon abgekommen.

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