Naturfrevel am Rappenalpbach:"So eindeutige Bilder sind sehr selten"

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Naturfrevel am Rappenalpbach: Der Rappenalpbach - ausgebaggert, kanalisiert und in ein enges Kiesbett eingezwängt.

Der Rappenalpbach - ausgebaggert, kanalisiert und in ein enges Kiesbett eingezwängt.

(Foto: Udo Schmitz/Bund Naturschutz)

Die Zerstörung des Rappenalpbachs erhitzt die Gemüter - nicht nur im Allgäu, sondern weit darüber hinaus. Die Biologin Christine Margraf erklärt, warum der Fall so immense Aufmerksamkeit erregt.

Interview von Christian Sebald

Noch dauern die Ermittlungen der Behörden und der Staatsanwaltschaft Kempten an. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen werden sich ebenfalls lange hinziehen. Aber schon jetzt steht fest: Die Zerstörung des Rappenalpbachs in den Oberallgäuer Alpen zählt zu den schlimmsten Naturfreveln der letzten Jahre in Bayern. Am Donnerstag berichtet Umweltminister Thorsten Glauber (FW) im Landtag, wie es passieren konnte, dass Oberallgäuer Alpbauern in dem wertvollen Schutzgebiet den Rappenalpbach ausbaggern und begradigen konnten, ohne eine Genehmigung dafür zu haben. Die Biologin Christine Margraf arbeitet beim Bund Naturschutz und dokumentiert seit Jahren Naturfrevel in Bayern. Sie war an der Aufdeckung des Falls beteiligt.

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