Öffentlich-Rechtliches Fernsehen:Justizminister Eisenreich vertritt Bayern im ZDF-Fernsehrat

Öffentlich-Rechtliches Fernsehen: Folgt auf Karolina Gernbauer im ZDF-Fernsehrat: Bayerns Justizminister Eisenreich.

Folgt auf Karolina Gernbauer im ZDF-Fernsehrat: Bayerns Justizminister Eisenreich.

(Foto: IMAGO/IMAGO/Smith)

Bisher war der Freistaat in dem Aufsichtsgremium mit der Amtschefin der Staatskanzlei vertreten. Der Rat überwacht unter anderem das Programm und genehmigt den Haushalt.

Die bayerische Staatsregierung entsendet Justizminister Georg Eisenreich (CSU) in den Fernsehrat des ZDF. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag in München mit. Bisher war der Freistaat in dem ZDF-Aufsichtsgremium mit der Amtschefin der Staatskanzlei, Karolina Gernbauer, vertreten.

Der Fernsehrat des ZDF setzt sich aus 60 Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zusammen. Er überwacht das Programm, genehmigt den vom Verwaltungsrat beschlossenen Haushalt und wählt den Intendanten oder die Intendantin des öffentlich-rechtlichen Senders.

Einen Wechsel gibt es den Angaben zufolge auch im Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Dort rückt Bayerns Digitalminister Fabian Mehring für den ehemaligen Kultusminister Michael Piazolo (beide Freie Wähler) nach.

Die BLM ist für die vielen privaten Radio- und TV-Sender im Freistaat zuständig. Sie wird wiederum vom 50-köpfigen Medienrat kontrolliert. In dem Aufsichtsgremium sitzen Vertreter gesellschaftlicher Gruppen, Organisationen und Parteien.

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