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Forschung zum "Stürmer":Antisemitischer Boulevard und Nazi-Pornografie

Aushangkasten  NS-Zeitung "Der Stürmer", 1936

Vor 1933 waren sie agitatorisches Ärgernis, danach wurden sie Statussymbol: die "Stürmer"-Kästen.

(Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)

Melanie Wager arbeitet seit 2008 an einer Dissertation über das NS-Hetzblatt "Der Stürmer". Für sie vor allem ein historisches Thema - bis sie Parallelen zum heutigen Rechtspopulismus und dessen Propaganda erkennt.

Melanie Wager, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nürnberger Doku-Zentrum Reichsparteitagsgelände, arbeitet seit 2008 an einer Dissertation über das NS-Hetzblatt Der Stürmer und dessen Leser. Ursprünglich war die Arbeit historisch angelegt. Inzwischen aber hat Wager mitunter den Eindruck, als würde ihre Arbeit von der Aktualität regelrecht überrundet.

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