Milliardendesaster bei Münchner S-Bahn:Bayerns Landtag wirft Ex-Verkehrsminister Scheuer Versagen vor

Milliardendesaster bei Münchner S-Bahn: Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (rechts) musste als Zeuge im Untersuchungsausschuss Stammstrecke aussagen. Im Hintergrund steht der Ausschussvorsitzende Bernhard Pohl von den Freien Wählern.

Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (rechts) musste als Zeuge im Untersuchungsausschuss Stammstrecke aussagen. Im Hintergrund steht der Ausschussvorsitzende Bernhard Pohl von den Freien Wählern.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Der CSU-Politiker kommt im Entwurf für den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur zweiten Stammstrecke schlecht weg. Das gilt auch für seinen Nachfolger Volker Wissing (FDP).

Von Klaus Ott

Einstweilen ist es noch ein Berichtsentwurf im bayerischen Landtag, in dem der vormalige Bundesverkehrsminister und ehemalige CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer denkbar schlecht wegkommt. Scheuer wird indirekt der "Teilnahmslosigkeit" bezichtigt, und direkt der "stoischen Gelassenheit" bei großen Problemen mit einem Milliardenprojekt. Da aber der Entwurf aus den Reihen der Koalitionspartner CSU und Freie Wähler kommt, und da die Opposition die Kritik am CSU-Mann Scheuer bei der geplanten Verabschiedung des Berichts in der kommenden Woche bestimmt nicht abschwächen wird, lässt sich jetzt schon sagen: Bayerns Landtag wirft dem Ex-Verkehrsminister Versagen vor.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivMilliardendesaster bei Münchner S-Bahn
:Ausschusschefs rügen Söders Zurückhaltung

Kurz vor der Landtagswahl wird aus den eigenen Reihen Kritik am Ministerpräsidenten laut. Der Entwurf für den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses enthält zwei bemerkenswerte Vorwürfe.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: