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Portrait  Ulrike Nimz

Ulrike Nimz

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Ulrike Nimz, 1983 in Rostock geboren, hat Germanistik, Soziologie und Journalistik studiert. Fünf Jahre lang arbeitete sie als Reporterin bei der Freien Presse in Chemnitz. Seit 2015 schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung, zunächst im innenpolitischen Ressort in München. Von 2018 bis 2022 war sie Korrespondentin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Leipzig. Seit 2023 hat sie von Hamburg aus den Norden im Blick.

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    :„Die Auswahl der Opfer ist nicht zufällig“

    Pädokriminelle machen im Netz Jagd auf Kinder, treiben sie zu Selbstverletzungen, ergötzen sich an ihrem Leid. Warum die Gewalt in „Com-Netzwerken“ keine Grenzen kennt und Ermittler oft überfordert sind, erklärt der Extremismusexperte Felix Neumann.

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  • Block-Prozess
    :Und sie wusste, was er tat?

    Durch die Aussage von David Barkay bekommt das Bild, das Christina Block von sich gezeichnet hat, erhebliche Risse. Der Mann, der in der Nacht der Entführung das Kommando gehabt haben soll, lässt keinen Zweifel daran, dass sie in alles eingebunden gewesen sei.

    SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann
  • Rechtsextremismus
    :„Eine völkische Tagesmutter nimmt Einfluss, und zwar sehr direkt“

    Sie bieten Pflegedienste und Fußballtraining an, gründen gemeinnützige Vereine: In Mecklenburg-Vorpommern sind Rechtsextreme auch im Sozialwesen aktiv. Wie das die Gesellschaft verändert, erklärt die Sozialwissenschaftlerin Christine Krüger.

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  • Umstrittener Brauch
    :Borkum feiert Klaasohm - mit eigenwilligem Sicherheitskonzept

    Deutschlands westlichste Insel feiert Klaasohm, ausgelassen, ohne Frauen zu schlagen. Doch einige Insulanerinnen vermissen „das Katz-und-Maus-Spiel“.

    SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann
  • Klaasohm auf Borkum
    :Wo Frauen mit einem Kuhhorn geschlagen wurden

    Der Borkumer Nikolausbrauch „Klaasohm“ soll künftig ein Familienfest sein – ohne Übergriffe gegen Frauen. Ein Blick in die fast zweihundertjährige Geschichte zeigt: Immer wieder nutzten Männer die wilde Winternacht für Gewalt.

    SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann
  • Brauchtum auf Borkum
    :„Ich hoffe sehr, dass eine gewisse Selbsteinsicht einkehrt“

    Jahrzehntelang wurden am Nikolaustag beim „Klaasohm“ auf Borkum Frauen mit Kuhhörnern geschlagen. Der Ethnologe Thomas Hauschild erklärt, warum der Brauch sich ändern muss.

    SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann
  • Hamburg
    :Der Wendepunkt im Block-Prozess

    Entscheidende Details aus einer Vernehmung werden bekannt: Ein israelischer Geheimagent identifiziert ein Männermodel aus Hamburg als mutmaßlichen Mitentführer und belastet die Hauptangeklagte und den Familienanwalt schwer.

    SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann
  • Entführung der Block-Kinder
    :329 Seiten, die Christina Block zum Verhängnis werden könnten

    Der mutmaßliche Chef der Entführer der Block-Kinder belastet die Mutter als Auftraggeberin. Das Protokoll seiner Vernehmung ist Hunderte Seiten lang. Die Stiefmutter berichtet vor Gericht, wie die Kinder noch immer unter den Auswirkungen der Entführung leiden.

    SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann
  • Getöteter Junge in Güstrow
    :Von der Zeugin zur Mordverdächtigen

    Der achtjährige Fabian wurde im Oktober tot bei Güstrow gefunden. Nun wurde eine Frau aus dem nahen Umfeld des Jungen wegen dringenden Mordverdachts festgenommen. Ein zufälliges Foto vom Fundort ist einer der wichtigsten Hinweise.

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  • Rechtsextremismus
    :Hitlergruß statt High Five

    Sie tragen wieder Glatze und schmieren Hakenkreuze auf Klos. Was passiert da gerade in deutschen Kinderzimmern, auf deutschen Schulhöfen? Eine Spurensuche in Mecklenburg-Vorpommern.

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    :Was ist los im deutschen Stadtbild?

    Der Bundeskanzler hat ein „Problem“ in Deutschlands Städten entdeckt und damit eine heftige Debatte ausgelöst. Wo genau es liegt, ließ er offen. SZ-Reporter haben nachgeschaut, wie es in Bahnhofsvierteln und Kiezen wirklich aussieht.

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  • Volksentscheid in Hamburg über vorgezogene Klimaneutralität
    :Klimaneutral bis 2040 - nur wie?

    Hamburg will fünf Jahre früher als bisher geplant klimaneutral werden. Von einer „positiven Botschaft“ ist in der Stadt die Rede, klar ist aber auch: Es braucht nun Hilfe aus Berlin.

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  • Interview mit Kaleb Erdmann
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    Kaleb Erdmann hat als Elfjähriger den Amoklauf von Erfurt überlebt und seine Geschichte nun in einem Buch verarbeitet. Ein Gespräch über trügerische Erinnerungen, das Klarkommen nach einer Tragödie und die Frage, ob man aus Tod Kunst machen darf.

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  • MeinungKarin Prien
    :Die Botschaft, die ankommt: Wir verlieren womöglich

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    :Der Sumpf blubbert weiter

    Warum ermordete der „Nationalsozialistische Untergrund“ die Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter? Ein ARD-Film fiktionalisiert den Fall für eine eigene, erschreckende Deutung.

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    Die jüngsten Drohnenüberflüge in Schleswig-Holstein dienen laut Sicherheitsbehörden weniger der Spionage, sondern anderen Zielen. Die Urheber wollen damit mutmaßlich auch eine Warnung senden.

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    In der Stadt, die eben noch Michel Friedman ausgeladen hat, richtet der PEN Berlin eine Kundgebung aus – und stößt auf eine Bevölkerung, die mit allen Mitteln versucht, vernünftig miteinander auszukommen. Eindrücke von einem emotionalen Abend.

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