Wer morgens viel isst, kann nicht darauf hoffen, später weniger hungrig zu sein, warnen deutsche Wissenschaftler. Um nicht zuzunehmen, muss man deshalb nach einem üppigen Frühstück für den Rest des Tages Kalorien zählen.
Ein üppiges Frühstück hilft nicht beim Abnehmen, im Gegenteil. Wie eine Gruppe um Volker Schusdziarra am Münchner Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin jetzt zeigen konnte, beeinflusst die Menge des Frühstücks nicht, wie viel man im Laufe des Tages noch zu sich nimmt (Nutrition Journal, online).
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Wie viel jemand frühstückt, beeinflusst nicht, was er am Mittag und zum Abendessen isst, sagen deutsche Wissenschaftler.
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Damit widerlegen die Forscher die bisherige Annahme, ein großes Frühstück sorge quasi automatisch dafür, dass im Tagesverlauf weniger Kalorien aufgenommen würden.
Der Ernährungsmediziner Schusdziarra bat mehr als 300 Menschen, Tagebuch über ihre Essgewohnheiten zu führen.
Die Teilnehmer aßen manchmal ein großes Frühstück, manchmal ein kleines und manchmal ließen sie es ganz weg.
"Ob und wie viel jemand gefrühstückt hatte, beeinflusste in keiner Weise, was er am Mittag und zum Abendessen aß", fasst Schusdziarra die Ergebnisse zusammen.
Das heißt, jemand, der morgens viel frühstückte, nahm an dem Tag insgesamt im Schnitt rund 400 Kilokalorien mehr zu sich als jemand, der sich für ein kleines Frühstück entschieden hatte.
Zwar registrierten die Wissenschaftler, dass diejenigen, die besonders reichhaltig frühstückten, eher mal einen Vormittagssnack wegließen. Damit wurden die Extrakalorien vom Frühstück aber nicht wett gemacht.
Abnehmwillige müssen dennoch nicht auf ein opulentes Frühstück verzichten: Sie sollten dann aber bewusst darauf achten, den Rest des Tages deutlich weniger Kalorien aufzunehmen.
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(SZ vom 18.01.2011/mcs)
Linke-Parteitag in Göttingen
...aber nicht alleine! Denn bei KH mit Proteinen (zB Sushi) muss man sich keine Sorgen machen. Genau so wenig wie bei Fett und Proteinen (zB Würstchen oder Käse). Aber über die Kombination aus KH mit Fetten (beide Energielieferanten) sollte man sich Gedanken/Sorgen machen - zB. über Schokolade, Sahnekuchen, Pommes. Sie sind i.W. für die Gewichtszunahme und anschließender Fettleibigkeit verantwortlich und das auch nur deshalb, weil sich die meisten nicht mehr bewegen. Ich meine jetzt nicht den Weg zur Arbeit und zurück oder das Aufstehen und zum Drucker laufen. Letztendlich essen wir fast das gleiche wie vor 50, 100 oder 200 Jahren, nur mit dem Unterschied, dass wir kaum noch einer harten Arbeit ausgesetzt sind. Daher... Auch ein sehr üppiges Frühstück ist i.O., wenn man danach kaum mehr was isst oder viel Sport treibt, um es wieder zu verbrennen. Man muss nur logisch darüber nachdenken...
Ich hatte mal beruflich ein Jahr in England zu tun. Zum Frühstücken bin ich damals morgens immer in das Firmenrestaurant gegangen und habe dort gefrühstückt - vorwiegend englisch natürlich mit Eiern, Speck, Würstchen, Bratkartoffeln etc. Ich habe es geliebt und in dem Jahr ziemlich zugenommen. Sicher auch wegen der restlichen Kost, die es so in England gibt und wo fast alles frittiert wird. Es dauerte hinterher recht lange, bis ich mir mit konventioneller europäischer Kontinentalkost wieder mein Normalgewicht zurückerobert hatte. Also: Continental Breakfast hat durchaus sein Gutes, ist besser für den Cholesterinspiegel, die Figur und die Gesundheit. Allzu viele Croissants sollten es dabei aber auch nicht sein.
Ich kann die These mit dem reichhaltigen Frühstück, dass die Gewichtszunahme beschleunigt, also durchaus bestätigen.
technicus44
stimmt nicht es gibt genügend Wissen in der Ernährungswisschenschaft was es ausmacht in der Reaktion mit umserem Körper
Russow weiss es:
Fett wird immer als das Übel neben dem Zucker angesehen. Nur Fett generiert kein Fett.
Das die Ernährung so wie sie beteht in dem wir zu viel zu uns nehmen viele Menschen verfetten läst, läst sich daran absehen das jedes dritte Kind in Deutschland zu fett ist.
Was alle Ernährungsberater falsch man , es wird nur auf den Fettgehalt eines Lebensmittles geschaut aber nicht auf den Wert der Kohlenhydrate die das Lebensmittek hat.
Beispiel Käse, Ziegenkäse
Erst erzählt man den Leuten, wie wichtig denn ein Frühstück (zum Abnehmen) ist und dann verwirft man die These wieder.
Da jeder unterschiedlich Hunger hat, sollte es auch jedem selbst überlassen sein, wann er isst. Wenn einem das Frühstück nicht gut tut, denke ich, soll man es besser bleiben lassen. Für mich ist ein gutes Frühstück auch ein guter Start in den Tag.
ich denke, es ist nicht einfach nur die menge des frühstücks, sondern auch die geschwindigkeit des essens und die art der verdrückten lebensmittel. dazu fehlen im bericht leider ein paar sätze. im übrigen ist ernährung zu kompliziert, um sie mal eben in einem szon-artikel "hinzurotzen".
studie hin oder her, wenn ich morgens langsame kohlenhydrate esse (z.b. vollkornbrot) stellt sich der nächste hunger nicht gegen 11:00 ein ("boah.....brauch dringends zucker"), sondern erst gegen 13:00h. ein anständiges mittagessen verringert auch den chips&schoki heißhunger am abend! oder ihn stellt - wie bei mir -komplett ab.
Paging