Hans-Peter-Friedrich, verschlossen wie eine Muschel: Die Journalistenorganisation Netzwerk Recherche verleiht dem Bundesinnenminister ihren Negativpreis "Verschlossene Auster". Friedrich habe etwas getan, was keine Bundesregierung vor ihm gewagt habe.
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Der Bundesinnenminister will Freiheit durch Sicherheit garantieren und sieht sich in dieser Rolle als ein "liberaler Grüner in der SPD".
Von Interview: Hans Werner Kilz und Heribert Prantlmehr...
Otto Schily zieht sich im Jahr 2009 aus der Politik zurück. Der ehemalige Innenminister wird für den nächsten Bundestag nicht mehr kandidieren.
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Der Bundesinnenminister trifft bei der Bundestagswahl in seinem Stimmkreis auf den Kopf der "Kameradschaft München", Norman Bordin.
von Berthold Neffmehr...
In Zeiten der Studentenrevolte trug Otto Schily Krawatte und Dreiteiler, dann verteidigte er RAF-Terroristen. Später gab er sich als Held der inneren Sicherheit. Der Jurist war einer der schillerndsten und widersprüchlichsten Politiker der Bundesrepublik. An diesem Freitag wird er 80 Jahre alt.
Von Hilmar Klutemehr...
Meinung
Thomas de Maizière ist eine Art Vertrauenskapital für die Regierung Merkel. Zwar lässt sich das Aus der Drohne "Euro Hawk" noch nicht auf den Fall des Verteidigungsministers reduzieren. Trotzdem muss er das Debakel nun vor dem Parlament lückenlos aufklären können. Er hat sich dafür mehr als zwei Wochen Zeit genommen. Militärisch gesagt: Der Schuss muss sitzen.
Ein Kommentar von Nico Fried, Berlinmehr...
In den Siebzigern saß er im Gerichtssaal neben der RAF, vor einem Jahr noch auf der Regierungsbank. Jetzt erntet Otto Schily Oliven und spricht endlich einmal über sein Leben.
Von Rainer Schmidt und Hajo Schumachermehr...
RAF-Sympathisant, grüner Realo, roter Sheriff, schöngeistiger Großbürger: Otto Schily hat in seinem Leben eine Vielzahl unterschiedlicher Rollen eingenommen - und in vielen polarisiert. Seine Entwicklung vom linken Anwalt zum rigiden Innenminister machte ihn zu einer markanten, aber auch umstrittenen Persönlichkeit innerhalb der deutschen Politik.
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Er war der linke "Realo", der von den Grünen in die SPD wechselte und sich mit seiner rigiden Innenpolitik als "Polizeiminister" einen Namen machte. Nun zieht sich Otto Schily aus der Politik zurück - für den nächsten Bundestag wird er 2009 nicht mehr kandidieren. Eine politische Karriere in Bildern.
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Der Innenausschuss des Bundestages hat den Entwurf für das Zuwanderungsgesetz mit den Stimmen der rot-grünen Koalition beschlossen. CDU und CSU sind weiter dagegen, allerdings gibt es drei prominente Abweichler.
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Der Bundesinnenminister spricht von einer neuen Dimension der Bedrohung, fordert mehr Kompetenzen für den Bund und ein soziales Pflichtjahr für Männer und Frauen, sollte die Wehrpflicht einmal abgeschafft werden.
Von Interview: Philip Grassmann und Heribert Prantlmehr...
Bundesinnenminister Otto Schily bleibt bei seinem heftig umstrittenen Vorschlag, in Nordafrika EU-Flüchtlingslager einzurichten. Schiffbrüchige Flüchtlinge sollten zunächst in Libyen oder Tunesien untergebracht werden und kein Asyl in Europa erhalten. Eine gerichtliche Kontrolle müsse es "nicht zwangsläufig" geben, sagte Schily.
Von Von Heribert Prantlmehr...
Otto Schily stimmt die Koalition auf Kompromisse beim Zuwanderungsgesetz ein. Der Bundesinnenminister hält eine Einigung mit der Union für nicht ausgeschlossen - und plädiert für Reformen beim Beamtenrecht.
Von Susanne Höll, Heribert Prantl und Jonas Vieringmehr...
Im Kampf gegen den Terrorismus setzt der Bundesinnenminister auf mehr Integration, aber auch darauf, nach britischem Vorbild Terrorverdächtige schon dann einzusperren, wenn die gegen sie vorliegenden Indizien für eine Anklage noch nicht reichen. Mit dem SPD-Politiker sprach Heribert Prantl.
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Das Bundestagspräsidium hat einen Verstoß Otto Schilys gegen die parlamentarischen Regeln zur Veröffentlichung von Nebentätigkeiten festgestellt. Kurz zuvor hatte der frühere Innenminister noch versucht, eine Fristverlängerung für seine Stellungnahme zu erreichen.
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Ein Anschlag in Deutschland ist nach Angaben des bayerischen Innenministers wahrscheinlicher, als dies offiziell dargestellt wird. Hinweise des Bundeskriminalamts deuten ihm zufolge darauf, dass die Bedrohung "akut" sei und deshalb schnell gehandelt werden müsse.
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Nach den Anschlägen von Boston fordern Unionspolitiker einen Ausbau der Videoüberwachung in Deutschland. Ein politischer Reflex, auf den vom politischen Gegner wie immer Skepsis folgt. Der Nutzen der Kameras lässt sich kaum messen - auch und gerade bei den jüngsten Terrorakten.
Von Johannes Kuhnmehr...
Der frühere Innenminister Schily gibt sich im NSU-Ausschuss ungewohnt reumütig. Er selbst und die Behörden hätten bei den Ermittlungen schwere Fehler gemacht. Für seine offenen Worte erntet der SPD-Politiker Lob selbst von den CDU-Leuten. Nur eine kleine Hakelei zerstört die nachdenkliche Stimmung.
Von Tanjev Schultz, Berlinmehr...
Früher Bürgerschreck, heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Am 6. März 1983 wählten die Deutschen die Grünen erstmals in den Bundestag. Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte voller Flügelkämpfe und politischer Kehrtwenden.
Von Kai Thomasmehr...
Freiheitsrechte versus staatliche Befugnisse: In Luxemburg verhandelt der Europäische Gerichtshof an diesem Mittwoch über die Klage gegen den elektronischen Fingerabdruck im Reisepass. Das Bundesverfassungsgericht hat in letzter Zeit Freiheitsrechte gestärkt, der EuGH hat seine Karriere als Grundrechtsschützer noch vor sich.
Von Wolfgang Janisch, Karlsruhemehr...
Dass die Neonazi-Morde nicht verhindert wurden, sei "höchst schockierend" und "besonders deprimierend". Ex-Innenminister Schily hat vor dem NSU-Ausschuss die politische Verantwortung für das Versagen der Sicherheitsbehörden übernommen und eingestanden, dass die rechtsterroristische Gefahr zu seiner Amtszeit unterschätzt wurde.
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Soldaten der Bundeswehr stehen an seinem Sarg Wache. Während einer Trauerfeier erweisen führende Politiker dem ehemaligen Verteidigungsminister Peter Struck die letzte Ehre. Am 19. Dezember war er an einem Herzinfarkt gestorben.
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