Viel Harmlosigkeit - und dann eine Riesenüberraschung: Die in Russland geborene Schriftstellerin Olga Martynova gewinnt in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr humoristisches Textgespinst "Ich werde sagen: Hi!" lässt sich zunächst so gar nicht greifen, und hat die Zuhörer doch zu Recht betört.
Von Christopher Schmidtmehr...
Die Österreicherin Maja Haderlap gewinnt den Ingeborg-Bachmann-Preis 2011 - eine der wichtigsten Literaturauszeichungen im deutschsprachigen Raum. Sie beschreibt in ihrem Text die Auseinandersetzung zwischen Kärtner Slowenen und der deutschen Wehrmacht "mit großer Genauigkeit und ohne Hass". Das Publikum bevorzugte indes einen freizügigen Text.
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Blut und Tränen: Immer wenn der Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen wird, versammelt sich in Klagenfurt eine literarische Sadomaso-Szene. Die Bilder.
Von Luise Checchinmehr...
Ein siechendes Favoriten-Sterben: Auch beim Hauptpreis des 30. Literaturwettbewerbs überzeugte - weniger die Autorin. Es überzeugte die Jury.
Von Ijoma Mangoldmehr...
Ohne Bauchklatscher aber mit Beißhemmungen: Die Jury des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs zeichnet den Text "Rabenliebe" von Peter Wawerzinek aus.
Von C. Schmidtmehr...
Der diesjährige Preis geht an den Berliner Schriftsteller Lutz Seiler. Während des Wettbewerbs in Klagenfurt hatte es heftige Debatten gegeben.
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Ernst Jandl ließ Ottos Mops trotzen, Friedrich Schiller gab sich der Freude hin und Ingeborg Bachmann wollte Lupinen löschen. Wie ging das alles weiter? Testen Sie Ihr Lyrik-Wissen und dichten Sie berühmte Verse verschiedener Epochen zu Ende.
Ein Quiz zum Welttag der Poesie. Von Katharina Nickelmehr...
Mit 18 Jahren übernimmt Steffen Kuchenreuther sein erstes Filmtheater in Schwabing. Es ist der Beginn einer außergewöhnlichen Münchner Kino-Karriere, die mit dem 40. Filmball, seinem Fest, endet. Am Tag danach erliegt der 65-Jährige einem Krebsleiden.
Von Philipp Crone und Christian Mayermehr...
Es blieb spannend bis zuletzt: Erst nach mehreren Stichwahlen standen in Klagenfurt die Preisträger der 36. Tage der deutschsprachigen Literatur fest. Haupt-Preisträgerin ist die in Russland geborene Autorin Olga Martynova.
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Mit Hans Werner Henze ist einer der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit gestorben. Der Deutsche arbeitete unter anderem mit der Dichterin Ingeborg Bachmann zusammen und widmete sich immer wieder politischen Themen.
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Er schuf, mit seinen Worten, ein "Theater mit neuer Musik, menschlichen Belangen, mit Aktualität, Vitalität und Zuversicht". Ein Moderner in den Traditionen, ein gewaltiges Œuvre in märchenhafter Freiheit: Hans Werner Henze, der Komponist, ist im Alter von 86 Jahren gestorben.
Von Wolfgang Schreibermehr...
Im Netz gibt es alles für jeden - immer und überall. Und vor allem gibt es Transparenz, Grenzenlosigkeit und Freiheit. So denkt man sich das. Bis uns Google, Apple und Facebook die Grenzen aufzeigen.
Von Miriam Meckelmehr...
Der Künstler Erwin Wiegerling öffnet sein Atelier für Lesungen. In der ehemaligen Fabrikhalle erwartet sie eine Entdeckungsreise.
Von Petra Schneidermehr...
Leseratten heben stets den angenehmen Duft von Druckerschwärze und Papier hervor. Er geht bei den E-Books als Erstes verloren. Deshalb legt der Steidl-Verlag jetzt ein Parfüm für Buchliebhaber auf. Auch das Wort Lesefutter könnte ganz neue Bedeutungen annehmen.
Von Christopher Schmidtmehr...
Davor müsste ein großes Als-Ob stehen: Der Briefwechsel des kuriosen Freundespaars Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze sublimiert die Caprilaune der frühen Bundesrepublik nur geringfügig.
Von Von Volker Breideckermehr...
Sie propagieren ein freieres Arbeitsleben und riefen einst die digitale Boheme aus: Die Autoren Holm Friebe und Sascha Lobo sprechen über die Risiken der Arbeitswelt, die Vorteile der Selbständigkeit und originelle Ideen, mit denen sich Geld verdienen lässt.
Interview: Alexander Hagelükenmehr...
Männer sind hier nur willenlose Versager oder eindimensionale Businesstypen. Doch auch für die Frauen erfüllt sich im gesammelten Werk der amerikanischen Schriftstellerin Jane Bowles das Versprechen nicht, das die Autorin ihren Figuren macht. In ihrer Welt lohnt es sich nur, für das Schreiben zu kämpfen.
Von Hilmar Klutemehr...
Drei Großstadtmenschen um die 40 strampeln sich ab, um ein Gefühl des Vorhandenseins zu ergattern: Alexander Riedels ironisch-meditativer Film "Morgen das Leben".
Von Rainer Ganseramehr...
Trotz eines langweiligen Berichts aus dem Sexshop ist Missy die Frauenzeitschrift, auf die wir gewartet haben: feministisch, intelligent, anmaßend.
Von Barbara Vorsamermehr...
Der Deutsche Buchpreis für den besten aktuellen Roman in deutscher Sprache geht in diesem Jahr an Uwe Tellkamp - für sein Werk "Der Turm" über den Untergang der DDR.
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Hinter den Spiegeln: Ein Rundgang mit Lutz Seiler, der fast den Buchpreis bekommen hätte, über die andere Seite der Leipziger Buchmesse.
Von Christopher Schmidtmehr...
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