Am Tag der Trauerfeier für drei in Afghanistan getötete Soldaten, ist die Bundeswehr in Kundus erneut Ziel eines Anschlags geworden. Kurzmeldungen im Überblick.
Angriff auf Bundeswehr in Kundus
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Lebensgefährlicher Einsatz: ein Bundeswehrsoldat in Afghanistan. (© Foto: dpa)
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Am Tag der Trauerfeier für die drei in Nordafghanistan getöteten Soldaten ist die Bundeswehr in Kundus nach afghanischen Angaben erneut zum Ziel eines Anschlags geworden. Verletzt wurde aber niemand.
Gegen 9.30 Uhr Ortszeit (7 Uhr deutscher Zeit) sei ein Patrouillenfahrzeug vom Typ Wolf nahe dem Bundeswehr-Lager (PRT) bei Kundus auf einen improvisierten Sprengsatz gefahren und beschädigt worden, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am Freitag in Potsdam. Das Fahrzeug sei aber weiter "rollfähig" gewesen. Bei dem Sprengsatz habe es sich nicht um eine Mine, sondern um eine Sprengladung gehandelt. Der Anschlag habe sich vier Kilometer nördlich des deutschen Feldlagers in Kundus ereignet.
Der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammad Omar, sagte, in der Nacht zu Freitag hätten US-Sondereinheiten in Char Darah drei Taliban-Kämpfer getötet, darunter einen Mullah Gai genannten Kommandeur der Aufständischen. Zwei Aufständische seien verletzt worden. Zu den insgesamt zwei US-Operationen sei es in der Nähe des Ortes gekommen, wo die Bundeswehr am Karfreitag in einen Hinterhalt geriet.
Wie die Nato in einer Erklärung bekanntgab, ist im Südosten Afghanistans ein Hubschrauber der internationalen Truppe abgestürzt. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Die Nato untersuche den Zwischenfall in der Provinz Sabul. Ein Sprecher der Provinzregierung erklärte, der Hubschrauber sei nahe der Provinzhauptstadt Kalat von Aufständischen abgeschossen worden. Über mögliche Tote oder Verletzte lägen bisher keine Informationen vor. Ein Sprecher der Taliban sagte, die Miliz habe den Hubschrauber gegen Mitternacht abgeschossen.
Wie es nach den Unruhen in Kirgistan weitergeht, welche Beschlüsse die fünf UN-Vetomächte und Deutschland bezüglich dem iranischen Atomprogramm getroffen haben und wie sich die Lage in Thailand entwickelt: Auf den folgenden Seiten lesen Sie weitere Kurzmeldungen.
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Reiseknigge: Türkei
@Hermann2009:
"Seit Karfreitag ist Deutschland umgangssprachlich in Kunduz im Krieg." lt.Aussage vom BMV zu Guttenberg.
Schöne aber wertlose Äußerung von "alles außer Willem". Juristisch wertlos deshalb, weil "umgangssprachlich" rechtliche Basis darstellt. Der Kriegszustand verlangt eine formelle Kriegserkläung, und diese fehlt.
Spannend die Frage des Oberbefehls:Im V-Fall wird der/die Kanzler(in) Oberbefehlshaber. Aber, auch im Falle eines Angriffskrieges?!
Seit 2002 wurde die deutsche Bevölkerung über die Aufgaben der deutschen Bundeswehr in Afghanistan betrogen, belogen und nicht korrekt aufgeklärt. Es ging angeblich um Schutz (ISAF-Mandat innerhalb der NATO) der afghanischen Bevölkerung und Wiederaufbau. Sogar die eingesetzten Bundeswehrsoldaten/innen wurden über die Situtation in Afghanistan belogen, nicht korrekt aufgeklärt und heute wird gejammert über nicht vorhandene Panzer, Hubschrauber, Angriffswaffen usw. usf.
Das alles unter Rot/Grün. Unglaublich, aber wahr.
"Deutschland wird am Hindukusch verteidigt."
Was das allerdings mit sich bringt, bleibt der Verantwortung der Politik verschlossen. Nur Nieten am Werk, da sie nicht selbst an erster Front stehen müssen, sondern lediglich herum lamentieren, falls ein Mensch dort stirbt.
Als "hinterhältig" wurde der Anschlag von der Politik bezeichnet.
Falsch, denn im Krieg existiert weder Recht noch Norm.
[Ist Deutschland aber im Krieg, dann heißt es im GG: übernimmt der Kanzler den Oberbefehl über die Bundeswehr. ]
Für unsere Politiker ist umgangssprachlicher Krieg anscheinend nicht das gleiche wie Krieg. (frag mich nicht aber wieso, weil die Erklärung sich jeglicher Logik entzieht.)
Dazu passt eine Folge aus "Neues aus der Anstalt":
we.we.we.youtube.com/watch?v=4Ay4KR6lJ7U
Liebes Puschel!
Es ist leider nicht übertrieben.
"Seit Karfreitag ist Deutschland umgangssprachlich in Kunduz im Krieg." lt.Aussage vom BMV zu Guttenberg.
Ist Deutschland aber im Krieg, dann heißt es im GG: übernimmt der Kanzler den Oberbefehl über die Bundeswehr.
Folglich ist Angela Merkel der erste Kriegskanzler(in) Deutschlands seit Adolf Hitler, oder?
wenn es in Afghanistan überhaupt nichts mehr läuft, dann erfinden unsere Politiker wieder eine Dolchstosslegende, wo der Bürger (oder die Linken) die Schuld am Misserfolg trägt.
Paging