Erkältung Was hilft bei Fieber und Schmerzen?

Fieber und Schmerzen lassen sich gut lindern. Dennoch sollten Erkältungs-Geplagte vorsichtig mit Tabletten und Hausmitteln umgehen.

Werner Bartens erklärt Das Wichtigste über Erkältungen und Grippe

(Video: sde, Foto: dapd)

Die gängigen freiverkäuflichen Schmerzmittel senken Fieber und lindern gleichzeitig leichte bis mittelstarke Schmerzen - also Kopf-, Glieder- und Halsweh. Damit sind sie für Menschen mit Erkältung und Grippe geeignet. Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol, Ibuprofen und Diclofenac werden für Erwachsene empfohlen, für Kinder sind Paracetamol und Ibuprofen geeignet. Werdende Mütter dürfen während der gesamten Schwangerschaft Paracetamol nehmen.

Wer zu Schmerzmitteln greift, sollte allerdings nicht gleichzeitig Kombinationspräparate gegen Erkältungen wie Wick MediNait einnehmen. Diese Mittel enthalten meist ebenfalls einen schmerzstillenden Wirkstoff. Werden zusätzlich Schmerztabletten geschluckt, kann es zu Überdosierungen kommen.

Auch wenn Großmutter seit Jahrzehnten darauf schwört, die Anwendung von Wadenwickeln ist nicht untersucht. Wer die uralte Methode ausprobieren will, sollte sanft vorgehen, um den Kreislauf nicht zu überfordern. Die Umschläge sollten nicht bei Menschen mit Schüttelfrost oder kalten Füßen angewendet werden. Außerdem sollten die Wickel nicht eiskalt, sondern lauwarm sein. Sie verbleiben etwa 20 bis 30 Minuten um die Unterschenkel gewickelt. Bei Kindern kann man die Wickel auch um den Oberkörper anwenden.

Wichtig ist bei Fieber, ausreichend zu trinken, da Schwitzen dem Körper Flüssigkeit entzieht. Vor allem bei kleineren Kindern kann dies zur Austrocknung führen.

Mehr darüber, was Sie bei erkrankten Kindern beachten sollten, erfahren Sie hier.