Die Regierung will, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Das geht aus der Kabinettsvorlage mit dem Namen "Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität" hervor.
Es sind 53 eng beschriebene Seiten, die wohl den Aufbruch in eine neue Ära bedeuten: Die Kabinettsvorlage, die das Bundeskabinett am 19. August beschlossen hat, nennt sich "Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität". Das Ziel des Plans: Vorfahrt für Elektroautos.
Die Zukunft des Fahrens liegt im Strom - wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht. (© Foto: ddp)
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Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Elektroautos im kommenden Jahrzehnt nicht nur verstärkt in den Markt kommen, es soll noch viel mehr erreicht werden: Deutschland soll nach den Vereinbarungen der vier Ministerien für Wirtschaft, Verkehr, Umwelt und Forschung international zum Leitmarkt für diese Technologien werden. In der Einleitung der Kabinettsvorlage heißt es: "Nach weit mehr als 100 Jahren Entwicklungsgeschichte des Verbrennungsmotors im Straßenverkehr deutet sich mit der Elektromobilität eine technologische Zeitenwende im Verkehrsbereich an."
Elektroautos, Batterietechnik, Infrastruktur und Ladestationen sowie Ökostrom: In keinem Bereich, so der Entwicklungsplan, will sich die Bundesrepublik mit Platz zwei begnügen. "Bis 2050 kann der Verkehr in Städten überwiegend ohne fossile Brennstoffe auskommen", heißt es im abschließenden Ausblick der Vorlage, und: "Der Weg zu einer weitgehend CO2-freien Mobilität muss konsequent gegangen werden."
Schon bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Ein ehrgeiziges Ziel, wofür die Regierung aber einen klaren Marschplan aufgestellt hat, der in drei Phasen aufgeteilt ist.
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"Die 15 % Strom aus regenerativen Quellen lassen sich nun einmal in Deutschland nicht wesentlich vergrößern."
Etwas nicht existierendes kann auch ich nicht erklären, und eine physikalische Grenze für den Anteil erneuerbarer Energie in Deutschland existiert nun mal nicht, auch wenn Sie noch so fest daran glauben.
So lustige Prophezeiungen hat schon Angela Merkel abgesondert, als sie noch als Kohls Umweltmädel dilettierte: http://www.sfv.de/briefe/brief97_1/sob97135.htm
Tja, jede(r) blamiert sich eben, so gut sie/er kann :-)
Aber diese Rechnung überlasse ich jetzt mal erfolgreichen Grundschulabsolventen als Hausaufgabe.
Sie haben weder meine Argumentation noch ihre eigene verstanden. Die 15 % Strom aus regenerativen Quellen lassen sich nun einmal in Deutschland nicht wesentlich vergrößern. Aufgrund ihrer überragenden Intelligenz und Auffassungsgabe, wissen sie auch warum das so ist - es passt nur nicht ihr Konzept.
Ich hatte angenommen Sie könnten selbst recherchieren, dass aktuell rund 15% des Stroms aus regenerativen Quellen stammen und wie genau sich diese 15% auf die verschiedenen Quellen verteilen - tut mir leid dass ich Sie überschätzt habe.
Die Antworten findet man u.a. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie#Statistik
Es läßt sich auch sehr einfach berechnen, wie viel Energie z.B. 1 Mio. Elektroautos, die je 15kWh/100km verbrauchen und je 15000km fahren, in einem Jahr zusammen an Strom verbrauchen und wieviel Prozent der aktuellen deutschen Bruttostromerzeugung das tatsächlich sind. Aber diese Rechnung überlasse ich jetzt mal erfolgreichen Grundschulabsolventen als Hausaufgabe (-: kleiner Tipp es sind viel weniger als 15% :-).
Beteiligungen an irgendwelchen Akkufirmen bringen alleine noch kein Serienfahrzeug auf die Straße, und von irgendwelchen tollen Prototypen, die dauernd bombastisch präsentiert oder in Kleinstmengen für "Flottentests" fahrengelassen werden, hat der Normalkunde nichts. Was zählt ist, wer zuerst ein Serienmodell in die Autohäuser bringt, und da sehe ich momentan die Japaner vorne und die deutschen Firmen 10 Jahre im Rückstand.
Man muss die Zahl von 1 Million Elektrofahrzeugen aber auch in Relation zu den insgesamt ca. 50 Millionen Autos in Deutschland sehen. Das macht dann 2%. Soviel erneuerbaren Strom gibts bis dahin sicher, d.h. eine Minderheit kann sich dann mit ihrem Elektro-Cayennes (incl. Minister in Elektro-Audi-A8s) ganz umweltfreundlich fuehlen. Obs dem Klima hilft bleibt offen... Hoert sich besser an als es ist.
"Der Strom soll daher kommen, wo er bereits heute zu 15 % her kommt!" Sie schweigen sich, wohl wissend aus, woher denn das ist. Mit 15 % "umweltfreundlich" lässt sich auf alle Fälle heute kein Elektrofahrzeug (auch nicht von Nissan, wie der heutige Bericht hier in der SZ zeigt - Reichweiten 100 - 150 km, Ladezeit 7 Stunden) sinnvoll bewegen. Da kann ich gleich mit dem Rad fahren.
Weiterhin ist Ihnen entgangen, an welchen Akkuherstellern sich BMW, Mercedes und VW gerade die beiden letzten Jahre beteiligt haben.
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