Vollmundige Absichtserklärungen sind passé: Auf dem 80. Genfer Autosalon, der diese Woche beginnt, stehen ernsthafte Serienmodelle im Mittelpunkt.
Ein Klischee nutzt sich ab. Jahrzehntelang wurde die Autoshow in Genf, die traditionell Anfang März über die Bühne geht, mit allerlei Frühlingsmetaphern bedacht. Immer war da von Aufbruch die Rede, von Optimismus der Branche, von Blütenträumen und lockerer Stimmung. Und lange, selbst noch in der heraufziehenden Krise, stimmte das Bild.
Der Mercedes F800 Style lässt bereits Rückschlüsse auf die nächste C-Klasse zu. (© Foto: oh)
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Die Zeiten sind vorbei. Der Branche stehen beinharte Zeiten bevor. Nach Auslaufen der Abwrackprämie rechnet man allgemein mit einem Einbrechen der Verkäufe in Europa, das bedeutet für die Autobauer Überkapazitäten und wachsenden Preisdruck.
"Das kritischste Jahr der Krise liegt noch vor uns", warnte VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch unlängst in einem vertraulichen Brief an das Management. Dabei gilt Volkswagen noch als relativ gut aufgestellt für die kommenden Jahre - nicht zuletzt, weil man zahlreiche kleinere und sparsamere Modelle mit effizienten Motoren entweder bereits anbieten kann oder in nächster Zukunft auf den Markt bringt. Genau solche werden künftig verstärkt gefragt sein - dank wieder zu erwartender Preiserhöhungen für Mineralöl, dank CO2-Diskussion und weiterer Umweltgesetze.
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Aufregung um Italiens Ex-Premier
... chinesen und den drei deutschen premiummarken.
einmal mehr zeigt audi mit dem a1, daß es mit innovation bei der marke nicht weit her ist.
man schaut immer erst was die anderen machen und springt dann auf den zug auf. damit hat man zwar wirtschaftlichen erfolg, aber das ist dann schon alles. audis beiträge zur individuellen mobilität sind schlichtweg langweilig und sowohl in design als auch technik rückständig.
man fischt mit großen schleppnetzen im sumpf der late majority.
das denken überläßt man den stuttgartern und münchnern.
schon bei der typenbezeichnung ist den ingolstädter chinesen bisher wenig eingefallen. irgendwann hießen der 3er a4, der 5er a6 und der 7er a8. beim 1er hat man sich nicht getraut, weil die erinnerung an den erfolglosen a2 noch nicht verdaut ist.
allein diese kleine randnotiz zeigt die ideenlosigkeit und langeweile der nachahmer.
man verfeinert ein bißchen den polo, den golf, den passat, etc. macht das ganze möglichst glatt, zieht den autos die mundwinkel nach unten und spricht damit die late majority an. leider muß man sagen.
langfristig wird diese strategie nicht aufgehen. wenn den performern die luft ausgeht, dann gibt es nichts mehr zum nachmachen. und was macht das auditeam dann?
bmw und mercedes täten gut daran, diesen Unterschieder stärker darzustellen. viele werden das verstehen und die plagiatsmarke audi würde auf das zurechtgestutzt, was sie ist. autos von langweilern für langweiler.
Irgendwann wird die Co2 Blase platzen, also lasst die Ökopropheten nur predigen....