Römische Geschichte:Keine Gnade für die Nachbarn

Römische Geschichte: Archäologinnen und Archäologen graben die Überreste eines Gehöfts bei Fregellae aus.

Archäologinnen und Archäologen graben die Überreste eines Gehöfts bei Fregellae aus.

(Foto: LEIZA)

Die Stadt zerstört, das Umland verheert: Eine Ausgrabung bei Fregellae zeigt, wie brutal die Römer Krieg führten - selbst wenn es gegen langjährige Verbündete ging.

Von Niccolò Schmitter

In der Beschreibung siegreicher Feldzüge hat die römische Geschichtsschreibung eines ihrer liebsten Themen gefunden. Ruhmreiche Eroberungen glorreicher Feldherrn erzählten die antiken Autoren oft bis ins Detail nach, wodurch heute vergleichsweise viel über die römische Kriegsführung bekannt ist. Prominentestes Beispiel: Gaius Julius Caesars ausufernde, propagandistische Schilderung seiner militärischen Eroberungen in Gallien, heute Horror vieler Latein-Schüler und Glück jedes Historikers.

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