Antike

Historie
:Die Rettung des neuen Rom

Vor 1400 Jahren, im Sommer 626, überstand die oströmische Hauptstadt Konstantinopel eine epochale Belagerung. Andernfalls hätte die Geschichte Europas einen ganz anderen Verlauf genommen.

SZ PlusVon Joachim Käppner

Einmal im Leben
:In der Getty Villa

Die Getty Villa in Los Angeles ist der Nachbau eines vom Vesuv verschütteten römischen Landsitzes. Hier wird große Kunst in ihrem natürlichen Habitat gezeigt. Dieses und andere Traumziele.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und Autoren

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Zar?

Im alten Rom, in Russland, in den USA – und demnächst auch wieder in Deutschland? Zur Herkunft eines Wortes und der damit verbundenen Tätigkeit.

Von Robert Probst

Literatur
:Und wo bleibt der Sex?

Wokeness-Kritiker schimpfen, Altphilologinnen vermissen Erotik, und Action-Fans feiern: Wie lange kein Film mehr bewegt Christopher Nolans „Odyssee“ die Gemüter. Ein unvollständiger Debatten-Überblick.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Historie
:Ich bin Niemand, ich bin Odysseus

Die Odyssee kommt ins Kino. Aber das Buch zum Film ist auch nicht schlecht. Eine Handreichung für die großartigste Heldenerzählung der europäischen Kultur.

SZ PlusVon Johan Schloemann

Theater
:Morden in Zeiten der Klimakrise

Lassen sich antike Dramen mit aktuellen Umweltdebatten verbinden? In Mülheim wagt Regisseur Philipp Preuss den Versuch mit „Circus Oresteia“, einem Stück von Thomas Köck.

SZ PlusAlexander Menden

MeinungHauck & Bauer
:Heute vor 1705 Jahren

Am 3. Juli 321 erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum verpflichtenden Ruhetag, an dem nur noch Feldarbeit erlaubt war.

Oper
:Der Wind des Todes treibt dich heim

Coup für die Oper in Bern: Mit „L’Agamennone“ von Salvatore Sciarrino kommt dort die erstaunlich kompakte Version der Orestie eines der letzten Meister der Avantgarde zum ersten Mal auf die Bühne.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Baukunst
:Warum steht die Cheops-Pyramide noch?

In mehr als 4500 Jahren hat das Bauwerk Stürme, Umbrüche und Erdbeben überstanden. Nun argumentieren Geophysiker: Das ist kein Zufall.

SZ PlusVon Valentina Reese

Archäologie
:„München ist heute genetisch nur halb so divers wie dieses Kaff im frühen Mittelalter“

Forscher haben Hunderte Genome von Menschen aus frühmittelalterlichen Gräbern in Süddeutschland untersucht. Was waren das für Menschen, aus denen die Bayern hervorgegangen sind?

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Antike
:Verlieren wie die alten Römer

Eine Historikerin erforscht den Umgang mit Wahlniederlagen im alten Rom und muss feststellen: Manches hat sich nicht geändert. Eine SZ-Typologie der Verlierer – vom Modell Merz bis zum Muster Lindner.

SZ PlusVon Jan Krüßmann, Illustration: Lina Moreno

Dem Geheimnis auf der Spur
:Wie Kythera zum Inbegriff zügelloser Liebe wurde

Im 18. Jahrhundert entfaltete sich um das griechische Kythera ein erotischer Mythos. Wie kam es dazu?

SZ PlusVon Rudolf von Bitter

Unterwasserarchäologie
:„Wir waren minutenlang wie erstarrt“

Ganz in der Nähe des Ufers haben Forscher im Neuenburgersee die hervorragend erhaltene Fracht eines Bootes aus dem 1. Jahrhundert nach Christus geborgen. Was ist mit dem Schiff geschehen?

SZ PlusVon Erwan Le Bec

Was läuft an Vorträgen in München?
:Antike Bösewichte und erotische Machtspiele

Museumsexperten zum Tag der Provenienzforschung, Therapeuten über erotische Machtspiele im Film und Wissenschaftler im „Antiken Duett“ – das sind die spannendsten Vorträge im April in München.

Von Barbara Hordych

Das vergessene Alexandria
:Diese Ruinen im Irak könnten unser Bild von der Antike verändern

Forscher haben die Reste einer riesigen Hafenstadt gefunden: Charax Spasinou oder Alexandria am Tigris. Sie könnte viele Fragen über das rätselhafte Partherreich beantworten – man müsste sie nur ausgraben.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Archäologie
:Schau, wie stark ich bin!

Forscher haben in einer Felsinschrift auf dem Sinai eine 5000 Jahre alte Siegerpose entdeckt. Sie wirkt erstaunlich vertraut.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Archäologie
:Erstmals Knochen eines Kriegselefanten in Westeuropa entdeckt

Archäologen haben in Südspanien einen mehr als 2200 Jahre alten Elefantenknochen gefunden. Stammt er aus dem Zweiten Punischen Krieg, in dem Hannibal über die Alpen zog?

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Römische Geschichte
:Forscher finden Reste von Römerlagern an der Elbe

In Sachsen-Anhalt haben Forscher Marschlager aus dem dritten Jahrhundert entdeckt. Lange nach der Varusschlacht stießen die Legionäre demnach viel weiter in den Nordosten vor als gedacht.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Antike
:Gegen diesen Feind waren die Römer machtlos

Das Römerkastell Vindolanda am Hadrianswall in Nordengland ist berühmt für seine gut erhaltenen Funde. Dazu gehören nun auch Darmparasiten.

Archäologie
:Alle Wege führen nach Rom? Von wegen.

Das Römische Reich verfügte über 300 000 Kilometer Fernstraßen. Doch eine Karte hatten Reisende nicht. Wie fanden sie sich zurecht?

SZ PlusVon Jan Krüßmann

Religionswissenschaft
:Die Frau, die aus der Bibel verschwand

Richtete sich ein Johannesbrief im Neuen Testament an eine Frau? Das würfe ein neues Licht auf die Geschlechterrollen im frühen Christentum. Aber kann das stimmen?

SZ PlusVon Jan Krüßmann

Literatur
:Lasst sie frei

Was wäre, wenn Penelope gar keine Lust mehr hätte auf den heimgekehrten Odysseus? Ulrike Draesner schickt die ewig Wartende in einem atemberaubenden Versepos selbst auf die Reise.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Computerspiele
:Sie haben uns ein Denkmal gebaut

Die Deutschen lieben Spiele, in denen Städte errichtet, Imperien vergrößert und Völker verwaltet werden. Da kommt das neue „Anno 117: Pax Romana“ gerade recht.

SZ PlusVon Wolfgang Luef

Archäologie
:Im Schatten eines Weltwunders

Millionen Besucher schlendern jährlich durch rekonstruierte Prachtstraßen der Ruinenstadt Ephesos im Westen der Türkei. Doch Archäologen verstehen immer besser, wie das Leben dort wirklich war.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Was läuft in München in der Literatur
:Lesungen, die einen neuen Blick vermitteln

Mit Ulrike Draesner ins alte Griechenland reisen, mit Michael Sommer und Stefan von der Lahr die Antike anders sehen: Etliche Lesungen in München Ende September und Anfang Oktober blicken in die Vergangenheit, um die Zukunft zu deuten.

Von Antje Weber

Goethes Geburtstag
:„Wie sprech’ ich auch so schön?“

Man reist mit ihm wie auf Flügeln durch die Kulturgeschichte: Wie Johann Wolfgang von Goethe 1825 im zweiten Teil seines „Faust“ den Historismus erfand.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Podcast
:Einmal Sklaverei und zurück

Der aufwendige Hörspiel-Podcast „Der römische Traum“ erzählt ein Antiken-Abenteuer über Fall und Wiederaufstieg aus dem Kosmos der Computerspielreihe „Anno“.

SZ PlusVon Stefan Fischer

Premiere von „Kassandra“ bei den Theaterspielen in der Glyptothek
:Die Seherin, der niemand Glauben schenkte

Der Auftakt der Theaterspiele in der Glyptothek verhandelt ein hochaktuelles Thema: „Kassandra“ ist ein Drama um eine unerhörte Frau unter kriegsversessenen Männern.

Kritik von Barbara Hordych

Archäologie
:Ist das des Rätsels Lösung?

Bisher konnte die Schrift des antiken Kreta –  Linear A – noch nicht entschlüsselt werden. Kommt mit diesem Kultgegenstand aus Elfenbein jetzt der Durchbruch?

SZ PlusVon Jan Krüßmann

Bildung in Bayern
:Alte Sprachen haben viel zu sagen

An fast allen bayerischen Gymnasien wird das Fach Latein unterrichtet, viele Gymnasien bieten zudem Altgriechisch an. Warum gilt humanistische Bildung im digitalen Zeitalter weiterhin als wichtig?

Geschichte
:Nachrichten aus dem Geldbeutel

Münzen waren eines der wichtigsten Massenmedien der Antike. Was sie über Mord und Totschlag erzählen - und warum sich ein Kaiser mit Stierpenis am Kopf porträtieren ließ.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Raimund Schulz: „Welten im Aufbruch“
:Rätselhafte Römer

Der Bielefelder Historiker Raimund Schulz hat eine so gelehrte wie vergnügliche Geschichte der Antike geschrieben, in der Europa nicht mehr im Mittelpunkt steht. Das hat einen erstaunlichen Effekt.

SZ PlusVon Johan Schloemann

MeinungAktuelles Lexikon
:Trojanisches Pferd

Man habe keine Zeit für trojanische Pferde, sagt der ukrainische Außenminister, und er meint damit wohl Viktor Orbán. Doch damit wird er dem ungarischen Ministerpräsidenten nicht ganz gerecht.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Schauspielerin Adele Neuhauser im Gespräch über Heimat
:„Wohin man schaut, wird es unschön in dieser Welt“

In Griechenland geboren, in Österreich aufgewachsen, in Süddeutschland gelebt: Schauspielerin Adele Neuhauser kennt sich aus in der Welt. Warum sie in München zum letzten Mal mit ihrem Sohn auftritt und warum sie sich Sorgen macht um die Kultur.

SZ PlusInterview von Oliver Hochkeppel

Archäologie
:Wellnessbad reicher Römer in Pompeji entdeckt

Die Therme gehört zu den größten ihrer Art. Funde aus demselben Häuserblock zeigen, wie es zur gleichen Zeit den Ärmsten ergangen ist.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Italien
:Schüler sollen wieder auswendig lernen

Bibel, Latein und Gedächtnis: Die Rechtsregierung von Giorgia Meloni macht Ernst mit der angekündigten Schulreform. Der Bildungsminister nennt Einzelheiten.

SZ PlusVon Marc Beise

Thalia-Theater Hamburg
:Wer zu spät kommt, den bestrafen die Götter

Christopher Rüping inszeniert am Thalia-Theater Hamburg „Ajax und der Schwan der Scham“, einen Abend über die Schande, Zweiter zu sein. Gute Idee, aber nur zweitbestens umgesetzt.

SZ PlusVon Till Briegleb

Was läuft in der Kunst?
:Die schönsten Ausstellungen, die in die Vergangenheit führen

Statt „Weißer Weihnacht“ reisen wir zurück in die Eiszeit, reiten in die Antike und erforschen den Kolonialismus in den Dingen.

Von Evelyn Vogel

Münchner Kammerspiele
:Der nackte Wahnsinn

„Proteus 2481“ von Thomas Köck an den Münchner Kammerspielen hätte zum Anarchie-Zirkus implodieren können. Dass das nicht passiert, liegt vor allem an einem grandiosen Samuel Koch.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Archäologie
:Nahmen germanische Krieger Drogen vor dem Kampf?

Das legt eine neue Studie nahe. Forscher interpretieren darin Funde von löffelförmigen Objekten in Nordeuropa als Werkzeuge zum Gebrauch von Rauschmitteln.

Von Victoria Gebler

Tourismus
:Gladiator Teil III

Im Kolosseum, der berühmtesten Arena der Welt, will Airbnb 32 Menschen als Gladiatoren gegeneinander kämpfen lassen. Nun startet die Anmeldung – aber in Rom formiert sich der Widerstand.

SZ PlusVon Marc Beise

Römisches Reich
:Gladiatorenkämpfe: Mythos und Wahrheit

„Gladiator 2“ zeigt viel Blut und Muskeln und nimmt es dafür mit der historischen Realität nicht allzu genau. Höchste Zeit für ein paar Fakten.

SZ PlusVon Jan Krüßmann

Gladiatorenspiele in der Antike
:„Statt völliger Enthemmung könnte es eher wie in der Oper gewesen sein.“

Welchen Sinn hatten die brutalen Gladiatorenspiele in der Antike? Die Geschichtsprofessorin Mary Beard über die Faszination von Grenzüberschreitungen und autokratische Machterhaltung.

SZ PlusInterview von Johan Schloemann

Historische Vergleiche
:Steht der Westen vor dem Ende?

Die Lust an Untergangsszenarien ist so groß wie die Angst davor. Wie sich der Sturz verhindern lässt, zeigen die Historiker Peter Heather und John Rapley am Gegenbeispiel Rom. Das macht Hoffnung.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Ausstellung in den Münchner Antikensammlungen
:Trinkkultur oder Saufgelage?

Was die antiken griechischen Abbildungen des Dionysos-Kultes und die zeitgenössischen Fotos von Spitzenweinen von Johann Willsberger über den Genuss von Wein verraten.

SZ PlusVon Evelyn Vogel

Staatstheater Mainz
:Tragödie all-inclusive

Am Staatstheater Mainz gibt es neuerdings ein Kombiticket mit freier Verköstigung. So wird auch eine mäßige Uraufführung wie „Ich, Antigone“ von Anna Gschnitzer zum Gastro-Erlebnis.

SZ PlusVon Christine Dössel

Sport im Louvre
:„Seid ihr noch dabei?“

Bevor die Olympischen Spiele in Paris beginnen, durften Besucher einen ganzen Monat morgens im Louvre Sport machen. Ein erschöpfender Bericht über gemischte Gefühle.

SZ PlusVon Kathleen Hildebrand

Terrakotta
:Die Farbe der Erde

Sehnsucht nach dem Süden? Terrakotta bringt mediterranes Flair in Häuser und Gärten. Über toskanisches Kunsthandwerk, warme Wandfarben und eine Armee aus Ton.

SZ PlusVon Stephanie Schmidt

Medizingeschichte
:Wo sitzt die Seele, wo der Verstand?

Denken mit dem Herzen und atmen durch die Arterien – jahrhundertelang hatten Menschen kaum Ahnung, was in ihnen steckt. Historische Zeichnungen erzählen eine Geschichte kurioser anatomischer Missverständnisse.

SZ PlusVon Werner Bartens und Jakob Wetzel

Staatliche Museen zu Berlin
:Bezaubernd und überwältigend

Das Werk von Maarten van Heemskerck, dem Zeichner und Maler Roms in der Renaissance, wird in Berlin zum ersten Mal vollständig gezeigt.

SZ PlusVon Gustav Seibt

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