Erdgas:Wie neue Pipelines den Klimaschutz durchkreuzen

Lesezeit: 5 min

Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 in der Ostsee

Im Streit um die nahezu fertiggestellte Erdgaspipeline Nord Stream 2 könnte es nun eine Einigung geben.

(Foto: Bernd Wüstneck/picture alliance/dpa)

Die EU will bis 2050 klimaneutral werden. Dennoch sollen für mehr als 70 Milliarden Euro neue Terminals, Speicher und Leitungen für fossiles Erdgas entstehen. Doch bei vielen Pipelines stellt sich die Frage, ob sie wirklich gebraucht werden.

Von Christoph von Eichhorn

Das neue Jahr begann gut für Aserbaidschan: Der autokratische Staat verfügt nun über eine direkte Verbindung nach Italien. Seit dem Jahreswechsel bringt die Transadriatische Pipeline (TAP) Erdgas aus dem Kaspischen Meer über Griechenland bis nach Italien. Damit ist, ohne dass die Öffentlichkeit davon groß Notiz genommen hätte, Europas "südlicher Gaskorridor" komplett. 33 Milliarden US-Dollar hat die 3500 Kilometer lange Röhre Richtung Kaukasus insgesamt gekostet, zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas soll sie jährlich in die EU transportieren.

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