Künstliche Intelligenz:Warum Chat-GPT so viel Strom frisst

Künstliche Intelligenz: In Schränken wie diesen steckt das, was man als künstliche Intelligenz bezeichnet. Unmengen an Daten, leistungsfähige Hard- und Software.

In Schränken wie diesen steckt das, was man als künstliche Intelligenz bezeichnet. Unmengen an Daten, leistungsfähige Hard- und Software.

(Foto: Dzinnik Darius/PantherMedia / Dzinnik Darius)

Die IT-Branche überbietet sich mit Ideen, was man alles mit künstlicher Intelligenz anstellen kann. Eines wird dabei ausgeblendet: der irre Energieverbrauch dieser Technologie.

Von Helmut Martin-Jung, München

Das lästige Bewerbungsschreiben, der Schulaufsatz, die Seminararbeit, das und noch viel mehr geht jetzt so: in eine Textbox im Internet schreiben, was drinstehen und wie lang es sein soll, zack, fertig. Wie geil ist das denn! Es dauerte nur etwa zwei Monate, dann hatten im Januar 2023 bereits 100 Millionen Menschen die KI-Anwendung Chat-GPT der Firma Open AI ausprobiert. Noch nie zuvor hat ein Unternehmen so schnell so viele Nutzer gewonnen. Viel ist seither darüber spekuliert worden, was generative künstliche Intelligenz (KI) alles bewirken kann, KI also, die aus Eingaben etwas Neues erschaffen kann. Wie Schulen und Universitäten damit umgehen sollen. Was KI für den Arbeitsmarkt bedeutet. Wie gefährlich eine außer Kontrolle geratene KI ist. Ein Aspekt kam dabei bisher aber zu kurz: der Energieverbrauch.

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