Öl-Embargo:Habeck predigt Hoffnung in der Abendsonne

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Öl-Embargo: Ein Auftritt wie gemalt: Habeck auf einem Tisch im Abendlicht - ein Mann mit Prinzipien, der diese Prinzipien auch noch schlüssig erklären kann.

Ein Auftritt wie gemalt: Habeck auf einem Tisch im Abendlicht - ein Mann mit Prinzipien, der diese Prinzipien auch noch schlüssig erklären kann.

(Foto: Frank Ossenbrink/imago)

Der Wirtschaftsminister reist zur Raffinerie nach Schwedt, die wie keine Zweite für die Abhängigkeit vom russischen Öl steht: Sie gehört sogar einem Ölkonzern aus Putins Reich. Was passiert mit ihr und den Mitarbeitern, wenn das Embargo kommt?

Von Michael Bauchmüller, Schwedt

Das ganze Problem von Schwedt hängt als feines Mosaik an der Wand der Kantine. Frachtschiffe sind da zu sehen, Flugzeuge, ein Labor mit Chemikern, dazu Werktätige aller Art. Und dann, ganz außen, eine lange Linie. Sie führt von drei Bohrtürmen in der Sowjetunion über Polen und die Oder, bis zur Raffinerie nach Schwedt. Die Erdölleitung Druschba. Und genau wegen dieser Leitung steht Robert Habeck nun draußen vor der Kantine auf einem Tisch in der Abendsonne.

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