Embargo

Energieversorgung
:Stromausfall auf Kuba

Kubas Stromnetz ist am Montag erneut landesweit zusammengebrochen. Dies berichteten staatliche Medien, während die Regierung versuchte, das System nach einem landesweiten Stromausfall in der Nacht zum Sonntag wiederherzustellen. „Trotz der heute ...

Kuba
:Trumps Todesstoß

Die Krise ist in Kuba so allgegenwärtig wie die kläglichen Reste von Fidel Castros Revolution. Doch während sie in Havanna noch von den etwas besseren Jahren unter Obama schwärmen, gibt Trumps Ölblockade dem Land gerade den Rest.

SZ PlusVon Benedikt Peters (Text) und Rolando Cabrera (Fotos)

Afrika
:Europa geht gegen den Handel mit blutigem Gold aus dem Sudan vor

Die EU verbietet Geschäfte mit dem Edelmetall aus dem drittgrößten Staat Afrikas. Damit will sie den Kriegsparteien Einnahmen entziehen. Lässt sich das Embargo durchsetzen?

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Arne Perras

ExklusivPutins Schattenflotte
:Söldner an Bord

Recherchen von SZ, NDR und internationalen Partnern zeigen: Auf Tankern der illegalen russischen Schattenflotte sind auch Söldner als Wachmänner unterwegs, um den Zugriff westlicher Küstenanrainer auf die Schiffe zu verhindern. Für die Behörden steigt das Risiko.

SZ PlusVon Ben Heubl, Mauritius Much und Jörg Schmitt

MeinungKuba
:Der sozialistische Traum ist ausgeträumt

Das sozialistische Sehnsuchtsprojekt in der Karibik ist dem Ende geweiht und steht im Visier von Donald Trump. Aber ruiniert hat es sich ganz von selbst.

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann

US-Ölblockade
:Wer beendet das Elend der Kubaner?

Explodierende Preise, Stromausfälle, zu wenig Trinkwasser: Drei Monate nach Trumps Ölblockade wird die Not auf Kuba immer größer. Hinter den Kulissen spricht das Regime des Inselstaates immerhin mit den USA. Nur worüber?

SZ PlusVon Benedikt Peters

Podcast „Auf den Punkt“
:Kuba: Trump hat den Würgepunkt gefunden

Ist Kuba als Nächstes dran? Donald Trump droht damit, dass er den Inselstaat einnehmen könnte. Schon jetzt setzen die USA Kuba mit einem Öl-Embargo unter Druck.

Von Justin Patchett

ExklusivRussische Schattenflotte
:Geisterschiffe auf Kollisionskurs

Die Zahl der russischen Tanker und Frachter, die ohne funktionierendes Ortungssystem über die Meere fahren, nimmt drastisch zu. Experten halten das für brandgefährlich – gerade in der Ostsee.

SZ PlusVon Ben Heubl und Mauritius Much

Sanktionen gegen Moskau
:Schwedt hofft auf Putins Öl

Seit Moskau seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, fließt durch die Druschba-Pipeline kein Öl aus Russland mehr in die PCK-Raffinerie in Brandenburg. Aber wie lange noch? Die Frage könnte eine künftige Bundesregierung ziemlich in Bedrängnis bringen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Daniel Brössler

ExklusivRusslandsanktionen
:Unter falscher Flagge

Sie befördern russisches Öl, gefährden die Umwelt und stehen nun sogar unter Sabotageverdacht: Eine Armada alter ausrangierter Tanker macht als Putins Schattenflotte die Ostsee unsicher. Eine internationale Recherche zeigt, welches Risiko die Schiffe darstellen, woher sie kommen – und wie auch deutsche Firmen daran verdienen.

SZ PlusVon Ben Heubl, Mauritius Much und Jörg Schmitt

SZ-Podcast „Das Thema“
:Russlands Schattenflotte

Eine Armada alter Tanker macht die Ostsee unsicher. Es geht dabei nicht nur um russisches Öl, sondern auch um Spionage und hybride Kriegsführung. Die „Shadow Fleet Secrets“.

Von Ben Heubl, Mauritius Much und Lars Langenau

ExklusivRussland-Sanktionen
:16 Monate Hölle auf See

Eine riesige Armada oft abgewirtschafteter Tanker steht nicht nur im Verdacht, internationale Handelsembargos zu umgehen oder Sabotage für Russland zu betreiben. Ihre Crews arbeiten nicht selten auch unter menschenunwürdigen Bedingungen. Einblicke in die Kajüten der Schattenflotte.

Von Ben Heubl und Mauritius Much

Venezuela
:US-Sanktionen gegen Öl-Sektor treten wieder in Kraft

Venezuelas Opposition ist vor den Wahlen mit politischer Repression konfrontiert. Die USA nehmen deshalb den wichtigsten Wirtschaftssektor des Landes ins Visier.

MeinungSanktionen
:Doch Druschba bleibt

Eigentlich darf Russland von den Öllieferungen über die Pipeline namens "Freundschaft" nach Deutschland nicht mehr profitieren. Tut es aber wohl doch. Die Bundesregierung nimmt das in Kauf.

SZ PlusKommentar von Mauritius Much

ExklusivSanktionen
:Fließt noch russisches Öl nach Deutschland?

Infolge des Angriffs auf die Ukraine sind keine Ölgeschäfte mehr mit Russland erlaubt. Im Fall der Raffinerie in Schwedt kann der Zoll jedoch offenbar nicht mehr so genau hinschauen, ob dort doch noch russisches Rohöl ankommt - auf Anweisung von oben.

SZ PlusVon Mauritius Much

MeinungWirtschaftskrieg
:Ein harter Preisdeckel für russischen Diesel wäre gefährlich

EU-Staaten dürfen nun keinen Treibstoff mehr aus dem Land importieren. Zugleich verhängt der Westen ein Preislimit für Russlands Exporte in den Rest der Welt. Die Höhe ist umstritten. Im Zweifel muss Vorsicht angesagt sein.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

MeinungSanktionen
:Wieso der Ölpreisdeckel für Russland nicht zu niedrig sein darf

Westliche Staaten verbieten Reedern ab sofort, teuer verkauftes russisches Öl zu transportieren. Doch die Höhe des Deckels ist umstritten. Kritiker wie der Präsident der Ukraine fordern härtere Eingriffe. Das aber wäre fatal.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Ukraine
:Wie es um die Kriegskasse der Ukraine steht

Über die Zukunft der Ukraine wird nicht nur an der Front entschieden. Um gegen Russland zu bestehen, braucht das Land auch die Gewinne von Unternehmen - und das Geld westlicher Länder. Doch wie sieht es da gerade aus?

SZ PlusVon Florian Hassel

Öl- und Gasexporte
:Die russische Kriegswirtschaft ist überraschend stark

Einnahmen aus dem Rohstoffexport helfen dem Kreml, er profitiert sogar finanziell vom Krieg gegen die Ukraine. Hält Putin am Ende länger durch als die westlichen Demokratien?

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Krieg in der Ukraine
:Die Geschlossenheit der EU schwindet

Einige Mitgliedsstaaten kritisieren das Öl-Embargo gegen Russland als ineffektiv. Der EU-Außenbeauftragte Borrell bezeichnet das als falsch - und sieht sich vor dem Treffen der Außenminister zu einem Appell veranlasst.

Von Josef Kelnberger

Kurzinformation
:Preisdeckel für Öl

Die G 7 wollen Russlands Einnahmen aus fossilen Energien begrenzen. Wie könnte so ein Mechanismus aussehen?

Asien
:Das Projekt heißt Neuordnung der Welt

Russland ist inzwischen Chinas größter Öl-Lieferant. Trotz Ukraine-Krieg hält die Männerfreundschaft zwischen beiden Ländern - und dient aber vor allem einem Zweck.

SZ PlusVon Lea Sahay

Rüstungsindustrie
:Ein Leipziger Unternehmer und seine dubiosen Geschäfte mit Russland

Alexander S. soll über Umwege Labortechnik an die russische Rüstungsindustrie geliefert haben. Vor Gericht legt er ein Teil-Geständnis ab - und darf nun auf eine geringere Haftstrafe hoffen.

Von Antonie Rietzschel

Ungarn
:Der Ego-Shooter

Wie Viktor Orbán die Welt sieht, ist klar: Ungarn ist das Zentrum des Universums, und die EU wird von Kleingeistern regiert. Dass die Welt ihn als Antidemokraten und als Diktator sieht - egal.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Ostdeutschland
:"Dieser Opfermythos ist mir zu billig"

Carsten Schneider, Ostbeauftragter der Bundesregierung, erklärt, warum es beim Öl-Embargo keine Ausnahmen für die Raffinerie in Schwedt geben darf und was dem Westen entgeht, wenn nicht bald mehr Ostdeutsche in der ersten Reihe stehen.

SZ PlusInterview von Iris Mayer

Öl-Embargo
:Wie der Kreml auf die neuen EU-Sanktionen reagiert

Die EU hat sich auf ein Embargo gegen Öl-Importe aus Russland geeinigt. Ein russischer Mineralölkonzern droht mit der Drosselung der Ölproduktion. Und die Regierung des Landes? Schweigt - und leugnet.

Von Silke Bigalke

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Öl-Boykott: Kurzfristig könnte Putin profitieren

Die Europäische Union hat einen Kompromiss gefunden, wie russisches Öl boykottiert werden soll. Doch wie wirken die Sanktionen?

Von Björn Finke und Lars Langenau

Leserdiskussion
:Öl-Embargo der EU: Sinnbild europäischer Schwäche?

Die EU hat sich auf einen Kompromiss für das Ölembargo geeinigt. Demnach werden nur Lieferungen per Tankschiff verboten. Dagegen soll aus der russischen "Druschba"-Pipeline vorerst weiter Öl fließen dürfen.

Subventionen für Autofahrer
:Tankrabatt - was nun?

Umstritten und doch von vielen herbeigesehnt: Von diesem Mittwoch an sollen Autofahrer in Deutschland deutlich weniger für den Sprit zahlen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kraftstoffsteuer-Senkung und zum Öl-Embargo..

Von Caspar Busse, Christina Kunkel und Benedikt Müller-Arnold

MeinungKrieg in der Ukraine
:Wieder mal typisch EU

Die Europäische Union hat mit ihrem Gezerre um ein Öl-Embargo dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Grenzen ihrer Einigkeit offenbart - und der Welt, wie reformbedürftig sie ist.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Wirtschaft im Landkreis Starnberg
:"Das wäre der absolute Wahnsinn"

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft warnt vor einem Gas-Embargo gegen Russland - allein im Landkreis Starnberg wären dadurch mehr als 4000 Arbeitsplätze bedroht. Auch die Klosterbrauerei Andechs befürchtet verheerende Auswirkungen.

Von Linus Freymark

Rohöl
:Der doppelte Blick

Die Russen pumpen Öl in die Pipeline, Schwedt macht was draus, so war das schon immer. Ein Embargo würde mehr zerstören als Arbeitsplätze und Wohlstand. Ansichten aus einer Stadt, die Russland einiges zu verdanken hat.

SZ PlusVon Renate Meinhof

Gas-Zoll
:Putin schaden, ohne Europa in die Rezession zu stürzen?

Der Ökonom Daniel Gros schlägt einen Zoll vor. Die Idee hat Charme. Es gibt aber auch gute Gründe, warum die EU sie bislang nicht aufgegriffen hat.

Von Claus Hulverscheidt

Russland
:Rüstungshilfe über Umwege

Der Leipziger Unternehmer Alexander S. soll über russische Tarnfirmen militärische Güter nach Russland geliefert haben. Nun steht er vor Gericht.

SZ PlusVon Antonie Rietzschel

Energieversorgung
:Wendezeit in Leuna

"Grund zur Sorge, aber kein Grund für Angst": Wirtschaftsminister Robert Habeck besucht eine Raffinerie in Sachsen-Anhalt, die kein russisches Öl mehr will.

Von Iris Mayer

Zeitgeschichte
:Erkenntnis ist noch nicht der erste Schritt zur Besserung

Wir sind abhängig, leben über unsere Verhältnisse, sollten uns schämen! Die Ölpreiskrise von 1973 weist verblüffende Parallelen zur Gegenwart auf - und zeigt, wie schwer es ist, aus der Geschichte zu lernen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Steigende Preise
:Wie Verbraucher beim Heizöl sparen können

Viele Hausbesitzer fragen sich angesichts des geplanten Öl-Embargos gegen Russland, wann sie ihren Tank auffüllen sollten. Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht, dafür aber einige Lösungsansätze.

Von Kaja Adchayan

Leserdiskussion
:Reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch - und wenn ja, wie?

Deutschland macht sich unabhängig von russischer Energie - doch zu langsam, kommentiert SZ-Autor Bastian Brinkmann. Wo bleibt die Hauruck-Stimmung?

Öl-Embargo
:"Die Suppe muss fließen"

Eigentlich wollten sie sich in der Raffinerie in Neustadt an der Donau auf die Zukunft vorbereiten, grüner werden. Aber wenn das Öl-Embargo kommt, müssen sie hier erst mal dafür sorgen, dass Deutschland nicht kollabiert.

SZ PlusVon Jan Schmidbauer

Evonik
:Abschied von Kautschuk, Windeln und Russland

Evonik will drei Geschäftsbereiche abstoßen, die nur schwankende Erträge bringen, und sich stärker zu spezialisieren. Außerdem sollen Milliarden in die Klimabilanz fließen.

Von Benedikt Müller-Arnold

Öl-Embargo
:Habeck predigt Hoffnung in der Abendsonne

Der Wirtschaftsminister reist zur Raffinerie nach Schwedt, die wie keine Zweite für die Abhängigkeit vom russischen Öl steht: Sie gehört sogar einem Ölkonzern aus Putins Reich. Was passiert mit ihr und den Mitarbeitern, wenn das Embargo kommt?

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Öl-Embargo
:Chancen für Raffinerie in Schwedt

Die Bundesregierung sieht gute Chancen, die Raffinerie PCK mit rund 1200 Beschäftigten bei einem Öl-Embargo der Europäischen Union gegen Russland zu erhalten. Es sei von Anfang immer darum gegangen, diesen Standort vollumfänglich zu erhalten, sagte ...

Gas-Lieferstopp
:Ökonom warnt vor größter Wirtschaftskrise seit Zweitem Weltkrieg

Bleibt russisches Erdgas abrupt aus, bräche die deutsche Wirtschaft stärker ein als in der Corona- und Finanzkrise, zeigt eine Studie. Die sozialen Folgen wären gravierend.

Von Alexander Hagelüken

ExklusivUkraine-Krieg
:"Kein Embargo hat eben auch einen Preis"

Bislang beherrschen mahnende Manager die Debatte um ein Embargo von russischem Öl und Gas. Die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer findet: Viele Argumente gegen einen sofortigen Importstopp sind überzogen.

Von Max Hägler

ExklusivEnergie
:Wie ein Milliardenplan den Gas-Kollaps verhindern soll

Ein Ende der Erdgas-Lieferungen aus Russland bedroht die deutsche Industrie, viele Firmen rechnen mit dem Schlimmsten. Ein Ökonom macht nun Vorschläge, wie die Regierung Pleiten verhindern, Jobs retten und die Wirtschaft umbauen könnte.

SZ PlusVon Thomas Fromm, Alexander Hagelüken und Benedikt Müller-Arnold

Lieferungen aus Russland
:Was ein Öl-Stopp für die deutsche Wirtschaft bedeutet

Aus Sicht der Bundesregierung ist ein Embargo machbar. Doch es gibt auch Risiken, wirtschaftlich und politisch. Und manche Regionen könnten besonders betroffen sein.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Abhängigkeit von Russland
:Habeck: Ölembargo wäre "handhabbar" für Deutschland

Der Minister überrascht in Warschau mit Aussagen zu einem möglichen Stopp von Öllieferungen aus Russland. Dafür sei man gerüstet, denn der Anteil liege nur noch bei zwölf Prozent. Und selbst dafür sei eine Alternative in Sicht, die innerhalb von Tagen verfügbar sei.

Von Oliver Klasen

Debatte um ein Ölembargo
:"Ein Embargo tut uns weh, aber es schadet Russland viel, viel mehr"

Warum der Wirtschaftshistoriker Moritz Schularick ein rasches Energie-Embargo gegen Russland für dringend notwendig hält, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Und Nichtstun für die Bürger viel teurer kommt.

SZ PlusInterview von Katharina Wetzel

Energie-Embargo: Pro und Contra
:Die Kosten der Solidarität

Ein möglicher Stopp der russischen Öl- und Gasimporte stellt die Logistikbranche vor große Herausforderungen. Warum der eine Unternehmer vor einem Embargo warnt und der andere Solidarität mit der Ukraine fordert.

SZ PlusVon Marcel Grzanna

Ola Källenius
:"Wir werden sehen, wie der Kampf um Rohstoffe zunimmt"

Könnte die deutsche Industrie ein Embargo auf russische Energie und Rohstoffe verkraften? Mercedes-Chef Ola Källenius hat dazu eine klare Haltung. Genau wie zur Frage, ob es ein temporäres Tempolimit braucht.

SZ PlusInterview von Max Hägler und Christina Kunkel

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: