Pandora Papers:Wie deutsche Entwicklungshilfe in eine Steueroase fließt

Lesezeit: 5 min

Gerd Mueller, Bundesminister fuer Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit, aufgenommen im Rahmen einer Pressekon

Die staatliche Entwicklungsbank soll eigentlich nur Projekte unterstützen, "die entwicklungspolitisch sinnvoll" sind. Dennoch landen Millionenkredite bei fragwürdigen Banken in Panama. (im Bild: Gerd Müller von der CSU, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

(Foto: Janine Schmitz/photothek/imago images)

Die staatliche Entwicklungsbank DEG vergibt ihre Kredite an Banken in Panama. Davon profitierte auch ein Geldhaus, das wegen Geldwäsche Strafe zahlte.

Von Petra Blum und Kristiana Ludwig

Die Entwicklungshilfe ist jener Bereich in der deutschen Politik, in dem es ausschließlich um das Gute gehen soll: Bildung für alle, Gesundheit, Nachhaltigkeit und, natürlich, die Beseitigung von Ungleichheiten auf der Erde. Auf Grundlage dieser Ziele schickte der bisherige Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) deutsches Steuergeld in ärmere Länder - oder beauftragte die staatseigenen Entwicklungsbanken, denjenigen auf der Welt mit Krediten zu helfen, die es aus eigener Kraft nicht schaffen.

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