Cuxhaven:Suche nach verlorenen Containern geht weiter: Warnung bleibt

Die deutschen Küstenwache geht Hinweisen auf ein Containerunglück weit draußen auf der Nordsee nach. (Foto: Nlcg-Phcgn/Netherlands Coast Guard/dpa/Archivbild)

Auf der Nordsee läuft weiter die Suche nach möglicherweise verlorenen Containern - bislang haben die Behörden aber nichts gefunden. "Wir konnten bislang keine...

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Cuxhaven/Harlingen (dpa) - Auf der Nordsee läuft weiter die Suche nach möglicherweise verlorenen Containern - bislang haben die Behörden aber nichts gefunden. „Wir konnten bislang keine Container identifizieren“, sagte Mike Brodhagen, erster nautischer Sachbearbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven am Donnerstag. Das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ sei weiter vor Ort und habe auch in der Nacht mögliche Stellen mit einem Sonar abgesucht. Sofern es Container gebe, seien diese auf dem Meeresgrund zu suchen. „Wir gehen nicht davon aus, dass da etwas treibt“, sagte Brodhagen.

Die Suche im Gebiet Weiße Bank, etwa 100 Seemeilen (185 Kilometer) westlich von Sylt, war am Mittwoch gestartet worden, nachdem ein niederländischer Fischer von dort gemeldet hatte, dass sein Netz sich an versunkenen Containern verfangen habe. Auch die niederländische Küstenwache hatte aufgrund dieser Angaben von Containern in dem Gebiet berichtet.

Die deutschen Behörden hatten daraufhin Schiffe gewarnt und angeordnet, das Seegebiet weiträumig zu umfahren. Diese Warnung bestehe weiterhin, sagte Brodhagen. Schiffe sollten sich nicht in dem Gebiet aufhalten - auch nicht zum Fischen.

Die Suche laufe unterdessen weiter, auch um abzuklären, was die Meldung möglicherweise noch ausgelöst haben könnte. Denkbare wären etwa natürliche Hindernisse wie große Steine auf dem Meeresboden, sagte Brodhagen.

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