Spionagegefahr:Die rollenden Daten-Staubsauger sind eine Gefahr

Spionagegefahr: Ende Februar hat in Bremerhaven ein vom chinesischen Autobauer BYD gechartertes Autotransportschiff angelegt, es sollen rund 3000 Fahrzeuge ausgeladen worden sein.

Ende Februar hat in Bremerhaven ein vom chinesischen Autobauer BYD gechartertes Autotransportschiff angelegt, es sollen rund 3000 Fahrzeuge ausgeladen worden sein.

(Foto: Lars Penning/dpa)

Chinesische Autohersteller wollen den deutschen Markt erobern. Das Problem ist nur: Mit diesen Hightech-Fahrzeugen könnte China deutsche Ziele ausspionieren. Die Bundesregierung muss jetzt schnell Entscheidungen treffen.

Kommentar von Florian Müller

Rumänien hat fertiggebracht, woran Deutschland seit Jahren scheitert: Die dortige Regierung hat den chinesischen Technologiekonzern Huawei vor wenigen Tagen vom Ausbau seiner 5G-Mobilfunknetze ausgeschlossen. In Deutschland streitet die Ampelregierung hingegen weiter über den Huawei-Rauswurf und kann sich nicht auf eine Position einigen. Jeder, der die Risiken im Umgang mit China reduzieren möchte, kann darüber nur noch den Kopf schütteln. Funkmasten, Hafenkräne, Drohnen, Kameras und neuerdings auch durchdigitalisierte Autos: Die Zahl der Geräte, mittels derer chinesische Geheimdienste Deutschland ausspionieren könnten, steigt jeden Tag. Doch obwohl Sicherheitsbehörden wie der Verfassungsschutz seit Langem warnen, passiert nichts.

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Pressebild: Scout Motors

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