Wenn das Blut fließt, muss es manchmal schnell gehen. Ines Schiller kennt solche Situationen als Frau zur Genüge. Deshalb hat auch sie schon oft zum "Schlechtes-Gewissen-OB" gegriffen, wie sie das nennt. "Ich fühle mich jedes Mal schlecht, weil ich weiß: Das ist weder gut für mich noch für den Planeten - und eigentlich will ich auch den großen Konzernen mein Geld nicht geben." Die 35-Jährige mit den pink-blond-hellblauen Haaren ist aus Berlin zugeschaltet, weil sie erklären will, wie eine Alternative zu Tampons mit Hüllvlies aus Plastik und viel Wasser verbrauchender Baumwolle aussehen könnte. Die kurze Antwort lautet: Man nimmt einfach Meeresalgen.
PeriodenprodukteBerliner Start-up will aus Algen Tampons herstellen
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Neben Plastikflaschen landen auch Tampons immer noch viel zu oft als Müll im Meer.
Ethan Daniels/imago images/StockTrek ImagesDer "Tangpon" soll nicht nur nachhaltig und besonders saugfähig sein, sondern auch gesund. Da stellt sich eigentlich nur noch die Frage: Wieso kam vorher niemand auf die Idee?
Von Jacqueline Lang
