Urbanität:Bye-bye, Big Mac

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Urbanität: Sammelbecken in der städtischen Nacht: eine McDonald's-Filiale in Budapest.

Sammelbecken in der städtischen Nacht: eine McDonald's-Filiale in Budapest.

(Foto: Peter Turnley/Corbis/VCG via Getty Images)

McDonald's verschwindet zunehmend aus den Fußgängerzonen. Damit geht ein bisschen mehr verloren als nur banales Fast Food. Nachruf auf einen Sehnsuchtsort, der erst mit seinem Verschwinden einer geworden ist.

Von Max Scharnigg

Um es gleich zu sagen, es wird in diesem Text nicht um schädliche Transfette gehen, um Acrylamid, Formfleisch und versteckten Zucker, nicht um Greenwashing und die 99 anderen sogenannten Verbraucherschutzthemen, die gemeinhin mit der Marke McDonald's verbunden werden. Diesmal nicht. Diesmal geht es um die zehn Meter lange Fensterfront am Rotkreuzplatz, hinter der vor Kurzem noch eine Filiale von McDonald's beheimatet war, die beinahe über Nacht verschwunden ist. Nach Jahrzehnten als zuverlässige Leuchtinsel und einem Meer an Pommesfett, das an dieser Adresse verbraten wurde, riecht es hier jetzt einfach nur noch nach Leerstand.

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