Zehn Zylinder der Formel 1Alonso brüllt ins Helmmikrofon

"GP2 Motor! GP2 Motor!": Fernando Alonso hat genug vom Hinterherfahren. Und Ferrari-Teamchef Arrivabene sorgt mit einem Vergleich zwischen Vettel und Schumacher für Aufsehen. Die Höhepunkte des Formel-1-Wochenendes.

Jules Bianchi

Eine Art Stillschweigen hatten die Beteiligten der sonst so lauten Formel 1 vereinbart, um sich ein Jahr nach dem Unfall von Jules Bianchi nicht durch trübe Gedanken ablenken zu lassen. Der 25-Jährige war nach neun Monaten im Koma Mitte Juli den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen erlegen. Vergessen aber war der im Kreise seiner Kollegen beliebte Rennfahrer keineswegs: "Ich denke heute an dich, Jules. Gott beschütze dich", twitterte Sieger Lewis Hamilton vor dem Rennen. Die Scuderia Ferrari, zu deren Nachwuchsförderprogramm Bianchi zählte, formulierte die Botschaft: "Für immer in unseren Herzen." Der Manor-Rennstall (früher Marussia), für den Bianchi in Suzuka gestartet war, fährt weiterhin mit den Namenszug des Franzosen auf den Rennwagen.

Bild: dpa 28. September 2015, 10:152015-09-28 10:15:36 © Süddeutsche.de/ebc/rus