Nationalmannschaft:Wie weit Deutschland noch kommen kann

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Nationalmannschaft: Gegen Spanien traf er aus dem Abseits, künftig soll das anders laufen, besser laufen. Was ist den Deutschen in Katar zuzutrauen?

Gegen Spanien traf er aus dem Abseits, künftig soll das anders laufen, besser laufen. Was ist den Deutschen in Katar zuzutrauen?

(Foto: Michael Kienzler/Imago/Ulmer/Teamfoto)

Ist die Nationalmannschaft bei der WM in Katar ein Kandidat fürs Vorrunden-Aus - oder doch fürs Finale? Und wie sieht es mit dem Nachwuchs aus? Ist Deutschland bald wieder an der Weltspitze? Eine Analyse in fünf Kapiteln.

Von Christof Kneer und Philipp Selldorf, Doha

Der dritte Vorrundenspieltag in Gruppe E beinhaltet für die deutsche Nationalmannschaft die größtmögliche Spannweite. Ein Sieg gegen Costa Rica kann Gold wert sein - oder nichts. Sollte Japan im Parallelspiel gegen Spanien gewinnen, wird der natürliche Titelanwärter Deutschland zum dritten Mal hintereinander ein Turnier zu einem unwürdig frühen Zeitpunkt verlassen müssen und in der Unterwelt landen (es sei denn, man gewänne unter anderem nach sieben Füllkrug-Toren 8:0). Andererseits könnte ein Sieg eine Dynamik auslösen, die Deutschland wieder in Sichtweite des Olymps befördert (in diesem Fall: Lusail-Stadion, Finale, 18. Dezember). Diese Gegensätze provozieren eine grundsätzliche Frage: Gehört die Nationalelf noch der galaktischen Oberklasse an oder ist sie im Moment nur besserer Weltraumschrott, der bei Großveranstaltungen schnell entsorgt wird?

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