Weltfußballer-Wahl:Eine alberne Veranstaltung wird zur Farce

Weltfußballer-Wahl: Lionel Messi rechnete wohl selbst nicht damit, nach dem Ballon d'Or (Foto) auch die Wahl der Fifa zu gewinnen: Er kam aus den USA gar nicht erst angereist zur Gala "The Best".

Lionel Messi rechnete wohl selbst nicht damit, nach dem Ballon d'Or (Foto) auch die Wahl der Fifa zu gewinnen: Er kam aus den USA gar nicht erst angereist zur Gala "The Best".

(Foto: Gao Jing/Xinhua/Imago)

Messi statt Haaland: Im Mannschaftssport Fußball wirken individuelle Trophäen ohnehin latent deplatziert - die Gala der Fifa bringt nun befremdliche Ergebnisse.

Kommentar von Javier Cáceres

Am Montagabend fand in London eine dieser sog. "Gala"-Veranstaltungen statt, die zwei Entwicklungen des Berufsfußballs bestens abbilden: die zunehmende soziale Entfremdung im Fußball - und die Abkehr von der kollektiven Idee auf dem Platz. Kann der Fußball von seinen (proletarischen) Ursprüngen und den Kurven weiter entfernt sein als bei einem vom Weltverband Fifa organisierten Black-Tie-Event namens "The Best"?

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