TSG Hoffenheim:Beiers nächste EM-Bewerbung

TSG Hoffenheim: Hoffenheims Maximilian Beier (links) im Zweikampf mit Senne Lynen und Julian Malatini (rechts) von Werder Bremen.

Hoffenheims Maximilian Beier (links) im Zweikampf mit Senne Lynen und Julian Malatini (rechts) von Werder Bremen.

(Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa)

Hoffenheim-Stürmer Maximilian Beier erzielt auch beim 2:1 gegen Bremen zwei Tore - und avanciert immer mehr zum Kandidaten für Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Die EM-Bewerbungen von Senkrechtstarter Maximilian Beier werden immer eindringlicher. Mit seinem zweiten Doppelpack binnen neun Tagen hat der Youngster die TSG Hoffenheim zum zweiten Sieg in Serie geschossen. Die Kraichgauer gewannen zum Abschluss des 24. Bundesliga-Spieltags am Sonntag 2:1 (2:0) gegen die zuvor punktgleichen Bremer. Beier traf in der 8. und 44. Minute für die Hoffenheimer, die als Tabellensiebter auf die Europacup-Teilnahme hoffen. Es waren die Saisontore Nummer elf und zwölf für den 21-Jährigen. Die gelb-rote Karte für Marius Bülter wegen wiederholten Foulspiels (73.) gefährdete den Sieg aber in der Nachspielzeit.

Werder bleibt nach der Niederlage Achter. Die Hanseaten hätten mit einem Dreier erstmals in ihrer Geschichte vier Auswärtssiege in Folge eingefahren, es reichte aber nur zum Anschlusstreffer durch Skelly Alvero (90.+2) per Hacke.

Vor 25 000 Zuschauern in Sinsheim begannen die Hoffenheimer ganz stark. Beier, der beim Sieg am vergangenen Spieltag bei Borussia Dortmund (3:2) zweimal getroffen hatte, sorgte in der 6. Minute erstmals für große Gefahr vor dem Bremer Tor. Wenig später hatte Ihlas Bebou die Führung auf dem Fuß (7.). Sekunden danach traf Beier, der immer mehr als heißer Kandidat für Bundestrainer Julian Nagelsmann gilt, per sehenswerter Direktabnahme nach einer Ecke.

Auch nach der Führung blieben die Gastgeber am Drücker. Bebou (15.), Beier (19.) und Anton Stach (21.) hätten erhöhen können. Bei den Bremern, die unter anderem auf Kapitän Marco Friedl verzichten mussten, ging so gut wie gar nichts. Das änderte sich erst in der 22. Minute, Felix Agu vergab die Chance zum Ausgleich. Vier Minuten später hatte Marvin Ducksch eine große Möglichkeit. In der 39. Minute war der Stürmer noch näher an einem Treffer, der Pfosten stand im Weg. Beier dagegen vollendete auf der Gegenseite einen ganz starken Konter nach Vorarbeit Bebous.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Werder das Risiko. Agu hätte den Anschluss schaffen können (51.), Beier bei einem weiteren Konter eigentlich sein drittes Tor machen müssen (58.). In der 70. Minute verweigerte Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck (Freiburg) dem Angreifer einen eigentlich klaren Foulelfmeter. Nach dem Platzverweis gegen Bülter nahm TSG-Trainer Pellegrino Matarazzo den Doppel-Torschützen in der 77. Minute vom Platz, die Fans feierten den Stürmer mit Sprechchören.

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