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Fußball - Gelsenkirchen:Nouri: Torunarigha nach Rassismus-Vorwurf einsatzbereit

Berlin
Herthas Jordan Torunarigha. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Berlin (dpa) - Einem Einsatz von Fußballprofi Jordan Torunarigha von Hertha BSC steht nach dem Rassismus-Eklat im DFB-Pokal beim FC Schalke 04 nichts im Wege. "Jordan hat signalisiert, dass er bereit ist, da mache ich mir keine Sorgen", sagte Berlins Co-Trainer Alexander Nouri vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FSV Mainz 05. Der Assistent von Chefcoach Jürgen Klinsmann machte deutlich: "Er weiß, dass der gesamte Verein, die Mannschaft, das Trainerteam hinter ihm stehen und alle an einem Strang ziehen. Wir stehen vor, hinter und neben ihm."

Im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstag zwischen Schalke und den Berlinern (3:2 n.V.) war Torunarigha, der in der Verlängerung die Gelb-Rote Karte sah, laut eigener Aussage rassistisch beleidigt worden. Der Spieler stellte "mit Unterstützung des Vereins Strafanzeige gegen Unbekannt", teilte der Berliner Club am Freitag auf Anfrage mit und bestätigte einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Klinsmann hatte Torunarigha freigestellt, ob er wieder spielen will.

Auch in der Mannschaft wurden die Anfeindungen in den vergangenen Tagen thematisiert. "Na klar war das ein Thema, natürlich geht das nicht spurlos an einem vorbei. Wir alle sind Menschen", sagte Nouri. Der 22 Jahre alte Torunarigha habe sich im Training von den Vorfällen aber nichts anmerken lassen. "Er hat jetzt sehr, sehr gute Leistungen gebracht", sagte Nouri.

Im Olympiastadion wollen die Hertha-Fans ihrem Spieler den Rücken stärken und haben Plakate mit Torunarighas Rückennummer 25 gedruckt. Diese sollen vor der Begegnung gegen Mainz gezeigt werden.

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