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Europa League:Aubameyang schießt Arsenal ins Finale

Pierre-Emerick Aubameyang traf für Arsenal in Valencia.

(Foto: AP)

Der frühere Dortmunder beschert Mesut Özil & Co. ein lange ersehntes Endspiel. Manuel Neuer fehlt dem FC Bayern. Beim 1. FC Köln und in Stuttgart tut sich was in Sachen Trainer.

Europa League: Der FC Arsenal um Ex-Nationalspieler Mesut Özil hat den Einzug ins Finale der Europa League perfekt gemacht und darf auf den ersten internationalen Titel seit 25 Jahren hoffen. Die Gunners gewannen am Donnerstagabend auch das Halbfinal-Rückspiel beim FC Valencia mit 4:2 (1:1) und treffen damit am 29. Mai in Baku auf den Sieger der Partie FC Chelsea gegen Eintracht Frankfurt, die am Donnerstagabend in die Verlängerung ging. Kevin Gameiro (11. Minute) hatte die Spanier in Führung geschossen und damit kurzzeitige Hoffnungen auf ein Comeback nach dem 1:3 im Hinspiel geschürt. Doch das routinierte Londoner Team von Trainer Unai Emery drehte die Partie dank Treffern von Dreifachtorschütze Pierre-Emerick Aubameyang (17./69./89.) und Alexandre Lacazette (51.). Gameiro (58.) hatte zwischenzeitlich noch einmal ausgeglichen.

Arsenal schaffte es damit einen Schritt weiter als im Vorjahr, als gegen den späteren Titelträger Atlético Madrid im Halbfinale Schluss war. In 22 Jahren unter Langzeitcoach Arsène Wenger war den Gunners nie ein Titel auf europäischer Bühne geglückt, nun gibt es dazu erstmals seit 2006 wieder in einem Endspiel die Chance. Der Titel würde Arsenal auch die Rückkehr in die Champions League bescheren, die in der Premier League angesichts von drei Punkten und acht Toren Rückstand vor dem letzten Spieltag wieder nicht zu gelingen scheint.

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Bundesliga, FC Bayern: Nationaltorwart Manuel Neuer wird dem FC Bayern auch am Samstag (15.30 Uhr') im Bundesliga-Spitzenspiel bei RB Leipzig fehlen. "Er ist noch nicht soweit, er wird nicht mit nach Leipzig fahren. Ich hoffe, dass er nächste Woche wieder trainieren kann, um dann in den letzten beiden Spielen wieder angreifen zu können", sagte Trainer Niko Kovac am Donnerstag. Der 33-Jährige fällt seit Wochen wegen eines Faserrisses in der Wade aus. Erneut wird der Kapitän der Münchner von Sven Ulreich ersetzt.

Auch Javi Martinez wird wegen einer im Training erlittenen Prellung an der Wade wohl ausfallen. "Er wird uns fehlen, es ist ärgerlich. Er ist gerade in Auswärtsspielen sehr wichtig", sagte Kovac. Offen ist zudem der Einsatz von James. Man müsse "schauen", meinte der Bayern-Coach. Der Kolumbianer trainierte am Donnerstag nach seiner Wadenverletzung erstmals wieder mit der Mannschaft.

Bayer Leverkusen: Leverkusen rüstet sich für die Zukunft. Der Bundesligist verpflichtete Confed-Cup-Sieger Kerem Demirbay vom Liga-Konkurrenten TSG Hoffenheim. Der Spielmacher erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024, die festgeschriebene Ablösesumme für den 25-Jährigen soll 28 Millionen Euro betragen. Sport-Geschäftsführer Rudi Völler bezeichnete die Verpflichtung als "deutliches Signal für unsere Ambitionen". Man habe sich "für die kommende Saison eine Menge vorgenommen". Für Demirbay, der 2016 vom Hamburger SV nach Hoffenheim gekommen war, ist sein Wechsel "der nächste Step nach drei wirklich tollen Jahren bei der TSG". Der Leverkusener Angriffsfußball "passt zu mir und ich freue mich total darauf, ein Teil dieser Mannschaft zu werden". Mit Demirbay hat Leverkusen auch einem möglichen Abgang von Julian Brandt vorgebeugt. Der Nationalspieler kann den Klub im Sommer für 25 Millionen Euro verlassen und wird mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht.

VfB Stuttgart: Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart stellt weiter die Weichen für die Zukunft: Tim Walter, Coach des Zweitligisten Holstein Kiel, soll ab der kommenden Saison Trainer bei den krisengeplagten Schwaben werden. Dies berichten mehrere Medien, unter anderem der kicker. Angeblich haben Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und der neue Sportchef Sven Mislintat bereits die Zusage des 43-Jährigen, der in Kiel noch bis 2020 unter Vertrag steht. Es geht wohl nur noch um die Ablöse für Walter, die Verhandlungen sollen bereits laufen. Walter, der für offensiven Fußball steht, trainiert Holstein seit 2018. Zuvor war er beim Karlsruher SC und beim FC Bayern im Nachwuchsbereich tätig.

Der VfB Stuttgart, der auf dem Relegationsplatz steht, wird aktuell von Nico Willig trainiert. Der 38-Jährige, der kürzlich den entlassenen Markus Weinzierl abgelöst hatte, wird zur neuen Saison aber wieder als Coach zu den Stuttgarter U19-Junioren zurückkehren. Willig hat in bisher zwei Spielen einen Sieg und eine Niederlage verbucht. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) spielt der VfB gegen den VfL Wolfsburg. Als Zugang für die nächste Saison soll zudem Offensivspieler Mateo Klimowicz geplant sein. Der 18-Jährige, Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Diego Klimowicz, kommt vom argentinischen Klub Instituto Central Cordoba und soll insgesamt rund zwei Millionen Euro kosten.

2. Bundesliga, 1. FC Köln: Nach der perfekten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga steht Zweitliga-Meister 1. FC Köln offenbar kurz vor der Verpflichtung eines neuen Trainers. Nach Informationen von Bild und Sport Bild soll Achim Beierlorzer von Ligakonkurrent Jahn Regensburg zur kommenden Saison die Nachfolge des Ende April entlassenen Cheftrainers Markus Anfang antreten. Den Aufstieg in die Bundesliga hatten die Kölner am Montag unter Interimstrainer Andre Pawlak perfekt gemacht. Zuletzt war auch Dieter Hecking, der zum Saisonende den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach verlässt, als neuer Kölner Trainer gehandelt worden.

Laut den Medienberichten soll Beierlorzer den Rheinländern bereits eine Zusage gegeben haben, die Vereinsgremien müssen den Zugang aber noch absegnen. In Regensburg besitzt der 51-Jährige noch einen Vertrag bis 2022, demnach wäre für den FC im Falle eines Wechsels eine Ablöse fällig. Bereits am Montagabend hatte sich Beierlorzer das 4:0 der Geißböcke bei der SpVgg Greuther Fürth im Stadion angesehen, am Sonntag (15.30 Uhr) gastiert er mit Regensburg in Köln. Beierlorzer steht beim Jahn seit 2017 an der Seitenlinie. Zuvor hatte er drei Jahre lang bei RB Leipzig im Jugendbereich gearbeitet sowie in der Saison 2015/16 als Co-Trainer von Ralf Rangnick am Bundesliga-Aufstieg der Sachsen mitgewirkt.

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