Bundesliga Stuttgarts Ascacibar nach Spuckattacke lange gesperrt

Völlig außer sich: Santiago Ascacibar spuckt Kai Havertz an, sieht Rot und muss anschließend von Schiedsrichter Tobias Stieler zurückgehalten werden.

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Der Argentinier kann in dieser Bundesliga-Saison nicht mehr für den VfB spielen. Bayern-Präsident Uli Hoeneß würde Kylian Mbappé "sofort kaufen".

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Fußball, VfB Stuttgart: Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart ist nach seiner Spuck-Attacke vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer harten Strafe belegt worden. Der 22-jährige Argentinier wurde für sechs Spiele gesperrt. Damit kann Ascacibar in dieser Bundesliga-Saison nicht mehr auflaufen.

Am Samstag hatte Ascacibar in der Nachspielzeit der 0:1-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen in die Richtung von Nationalspieler Kai Havertz gespuckt und dafür die Rote Karte gesehen. Der Spieler beziehungsweise der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Fußball, FC Bayern: Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß schwärmt für den französischen Fußball-Weltmeister Kylian Mbappé. "Mbappé würde ich sofort kaufen. Der Spieler ist toll", sagte Hoeneß im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Aber für den fehlt uns das notwendige Geld." Paris Saint-Germain hatte für den Stürmer schon vor knapp zwei Jahren 180 Millionen Euro an den AS Monaco bezahlt. Der Marktwert von Mbappé, 20, wird inzwischen auf deutlich über 200 Millionen Euro taxiert.

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Die Bayern haben für die kommende Saison gerade für eine Rekordsumme von 80 Millionen Euro Mbappés Landsmann und Weltmeister-Kollege Lucas Hernández, 23, von Atlético Madrid verpflichtet. Die Marke von 100 Millionen Euro für einen Spieler werde der Bundesliga-Krösus aber nicht schon in der anstehenden Transferperiode knacken, erklärt Hoeneß: "Dieses Jahr sicherlich nicht. Und ich muss zugeben, auch 80 Millionen hätte ich mir vor zehn Jahren nicht vorstellen können."

Hoeneß zeigt sich verwundert, dass die Rekordausgabe von 80 Millionen Euro für Hernández in Deutschland so kritisch bewertet wurde. "Vor kurzem hieß es noch, mit seiner vorsichtigen Transferpolitik habe der FC Bayern keine Chance mehr, in die Phalanx der englischen und spanischen Topklubs sowie von Paris Saint-Germain einzudringen. Jetzt liefern wir, und die Leute schreien: Wie kann man für einen Spieler 80 Millionen ausgeben?" Die neuen finanziellen Dimensionen auf dem Transfermarkt haben für Hoeneß auch damit zu tun, "dass ausländische Investoren, Oligarchen, amerikanische Hedgefonds und sogar ganze Staaten wie Abu Dhabi und Katar ins Fußballgeschäft eingestiegen sind".

Frauenfußball, Frankreich: Die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan ist in ihrer sportlichen Wahlheimat Frankreich zum dritten Mal nacheinander zur "Fußballerin des Jahres" gewählt worden. Die 26 Jahre alte Mittelfeldspielerin vom Champions-League-Sieger Olympique Lyon, die 2018 auch zu "Deutschlands Fußballerin des Jahres" gekürt worden war, erhielt die Auszeichnung im Leistungszentrum des französischen Verbandes in Clairefontaine.

Seit Marozsans Wechsel 2016 vom 1. FFC Frankfurt nach Lyon eilt ihr französischer Klub von Erfolg zu Erfolg. Angeführt von der Olympiasiegerin gewann "OL" in den beiden vergangenen Spielzeiten sowohl die Champions League als auch die Meisterschaft und triumphierte zudem einmal im Pokal.

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US-Sport, NHL: Colorado Avalanche hat mit dem deutschen Nationaltorwart Philipp Grubauer in den Play-offs der Eishockey-Profiliga NHL einen deutlichen Sieg gefeiert. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger setzte sich 6:2 urch und ging in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 in Führung. Grubauer, der in der vergangenen Spielzeit mit den Washington Capitals Stanley-Cup-Sieger wurde, stand die kompletten 60 Minuten auf dem Eis und wehrte 27 der 29 Schüsse auf sein Tor ab. Mit einem weiteren Sieg am Mittwoch würden sich die Avalanche zwei Matchpucks erspielen.

Alexander Owetschkin von Grubauers früherem Team Washington Capitals hat dagegen seinen Gegenspieler Andrej Swetschnikow in einer Schlägerei mit einem rechten Haken niedergestreckt. Es war die spektakulärste Szene bei der 0:5 (0:1, 0:2, 0:2)-Niederlage des Titelverteidigers bei den Carolina Hurricanes. Owetschkin war bislang selten in derartige Auseinandersetzungen verwickelt. Nach Angaben des Portals HockeyFights.com war es erst die vierte Schlägerei in seiner NHL-Karriere, die erste seit 2010.

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