Boxen - Schwerin:Boxerin Scheurich hatte nach Corona-Infektion Depressionen

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Die deutsche Boxerin Sarah Scheurich. (zu dpa "Boxerin Scheurich: Strukturen begünstigen sexualisierte Gewalt"). Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Schwerin (dpa) - Boxerin Sarah Scheurich hat nach ihrer Corona-Infektion unter einer schweren Depression gelitten. Das berichtete die Schwerinerin in der aktuellen Ausgabe des Olympia-Podcasts der ARD-"Sportschau". "Für mich war es psychisch richtig, richtig schwer", sagte die 27-Jährige, die sich während eines Trainingslagers der deutschen Nationalmannschaft im September im österreichischen Längenfeld infiziert hatte.

Nach mehr als einem Monat Trainingspause war die Mittelgewichtlerin in einer Klinik, um benötigte Medikamente einstellen zu lassen. "Ich habe dann auch wirklich eine schlimme Depression gehabt", berichtete die EM-Zweite von 2014.

Medikamente hätten ihr geholfen, "um die krassen Tiefs abzuschwächen." Dazu habe sie jeden Tag Therapien gehabt und viel geredet. Auch der Sport sei sehr wichtig bei ihrer Genesung gewesen. Anfang des kommenden Jahres will sich die Schwerinerin für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren.

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