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Städtetipps für Tokio:Transport, Essen und Trinken

Hier finden Sie Christoph Neidharts Empfehlungen für Essen und Trinken und für Ihren Weg durch die Stadt.

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In Tokio verlaufen sich auch Einheimische. Und Urlauber ohne genaue Adressangabe brauchen gar nicht erst ins Taxi zu steigen: Sie kommen sowieso nicht ans Ziel.

(Foto: Reuters)

So kommen Sie am besten durch die Stadt:

Mit dem Metro- und S-Bahn-Netz. Für Touristen gibt es Ein- und Mehrtageskarten, sie sind allerdings nicht auf allen S-Bahn-Linien gültig, weil mehr als ein halbes Dutzend Unternehmen Bahnlinien betreiben.

Damit sollten Sie unbedingt fahren:

Mit dem Monorail über die Rainbow-Brücke, von dort aus hat man einen schönen Blick auf die Skyline. Oder noch besser: Sie fahren mit dem Monorail auf die künstliche Insel Odaiba und gehen zu Fuß über die Brücke zurück.

Steigen Sie bloß nicht in ...

... ein Taxi ohne die genaue Adresse (oder Telefonnummer) ihres Fahrtziels schriftlich bei sich zu haben. Das könnte sie sehr teuer zu stehen kommen und wahrscheinlich kommen sie gar nie an: Mit einer nur ungefähren Adresse ist das Ziel nicht zu finden. Weil Tokios Taxifahrer meist ehrlich und nicht habgierig sind, weigern sich die Vernünftigeren, mit Ihnen überhaupt loszufahren.

Probieren Sie unbedingt ...

Kalte Soba-Nudeln, das klassische Fastfood des historischen Tokio. Heute wird Soba als japanisches Edelgericht zelebriert. Wer die Nudel dennoch als Fastfood essen will, tut das am besten im Shibu-Soba im Obergeschoss des Bahnhofs Shibuya. Kenner essen Soba kalt.

Das schönste Café:

In Tokio gibt es mehr als 250 Starbucks-Filialen, 20 Segafredo (mit dem besseren Kaffee) und Hunderte japanische Starbucks-Kopien, einige davon exquisit, Horiguchi etwa mit einigen Filialen in Setagaya. Und es gibt viele winzige, verträumte Cafes, Wohnstuben gleichsam, ein besonders kleines, besonders schmuckes ist das Coffea Ex Libris in Shimo-Kitazawa.

Das beste Restaurant:

Tokio ist die Stadt mit den meisten Michelin-Sternen. Doch manche der von Michelin ausgezeichneten Restaurants setzen sich nur mit ihren Preisen, der Kulisse und dem Kellnerballett von den zahllosen kleinen, oft buchstäblich namenlosen Restaurants in den Wohnvierteln ab. Die Gerichte sind dort mindestens so originell und genauso gut. Allerdings spricht man in diesen meist von Paaren geführten Lokalen, die zuweilen nur etwa zehn Plätze haben, kein Wort Englisch; und es gibt auch keine englische Karte. Andererseits kann man zum Beispiel im Hassun (Adresse: Setagaya-ku, Kyodo 2-2-4, 2F) bei der Station Kyodo nur zwischen drei verschiedenen Menus wählen. Wem das zu abenteuerlich ist, dem sei das Midori-Sushi in Umegaoka empfohlen, eines der besten erschwinglichen Sushi-Lokale in Tokio.

Der Imbiss für unterwegs:

Soba, Ramen (ein aus China übernommenes Nudelgericht) und Sushi sind alle ursprünglich Schnellimbisse. Traditionell sind aber auch die Bentos, die Lunchboxen, die es zum Beispiel an allen Bahnhöfen gibt und die nach komplexen Regeln zusammengestellt werden und volle Mahlzeiten für unterwegs bieten.

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