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Aktivitäten mit Kindern im Lockdown:"Ein bisschen Verrücktheit tut uns Großen auch gut"

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Es braucht nicht viel Programm, damit Kinder im Freien kreativ werden. Schnee oder ein paar Stöcke genügen.

(Foto: Petra Silie/imago)

Kinder müssen raus, auch im Winter. Doch was tun, wenn Ausflugsziele gesperrt sind und man die eigene Umgebung schon auswendig kennt? Eine Waldpädagogin hat Tipps für Familien.

Interview von Eva Dignös

In Lockdown-Zeiten fallen viele bewährte Freizeitaktivitäten für Familien aus. Oder es ist zu voll dort - wie in den vergangenen Wochen auf Rodelhügeln und Eislaufflächen zu beobachten. In manchen Bundesländern sind noch dazu die Winter- oder Faschingsferien gestrichen, die Urlaubsaussichten für Ostern sind ungewiss und auf dem Spielplatz um die Ecke kennt man jedes Sandkorn. Was bringt jetzt Abwechslung in den Kinder-Alltag und den Eltern ein bisschen Erholung? Anke Wolfram beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Naturraumpädagogik: als Leiterin eines Waldkindergartens in Regensburg sowie als Fachautorin. Sie ist zudem Mitglied des Praxisbeirats am Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Kleine Abenteuer, sagt sie, sind selbst dann möglich, wenn wie jetzt der Aktionsradius begrenzt ist.

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