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SZ-Interview mit Wolfgang Schäuble:"Das dauert alles zu lange"

Im Bundestag wächst die Konfrontation, sagt Wolfgang Schäuble: "Das ist per se eher gut als schlecht."

(Foto: Dominik Butzmann/laif)

Starr und schwerfällig: Immer mehr Bürger würden die Demokratie in Frage stellen, sagt Bundestagspräsident Schäuble. Er wolle aber "nicht akzeptieren, dass das chinesische Modell gewinnt".

Schön ist's hier oben. Und ruhig. "Ich hab noch immer alles im Blick", sagt Wolfgang Schäuble und schmunzelt, als er aus dem Fenster seines neuen Büros schaut. Von hier aus blickt der Bundestagspräsident nicht nur über den Berliner Tiergarten, sondern auch aufs Kanzleramt. Gerne wäre auch er als Chef dort eingezogen. Heute bleibt ihm immerhin so etwas wie ein Kontrollblick auf die Regierungszentrale. Und wenn er mal nicht rübersieht zu Angela Merkel, dann fällt sein Blick auf ein Foto an der Wand, das er mit Stolz herzeigt. Zum Abschied aus dem Finanzministerium hatten sich im Hof alle Mitarbeiter zu einer großen schwarzen Null zusammengestellt - das Symbol für Schäubles Vermächtnis als Finanzminister.

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