SZ-Interview mit Wolfgang Schäuble:"Das dauert alles zu lange"

Lesezeit: 8 min

SZ-Interview mit Wolfgang Schäuble: Im Bundestag wächst die Konfrontation, sagt Wolfgang Schäuble: "Das ist per se eher gut als schlecht."

Im Bundestag wächst die Konfrontation, sagt Wolfgang Schäuble: "Das ist per se eher gut als schlecht."

(Foto: Dominik Butzmann/laif)

Starr und schwerfällig: Immer mehr Bürger würden die Demokratie in Frage stellen, sagt Bundestagspräsident Schäuble. Er wolle aber "nicht akzeptieren, dass das chinesische Modell gewinnt".

Interview von Stefan Braun und Robert Roßmann

Schön ist's hier oben. Und ruhig. "Ich hab noch immer alles im Blick", sagt Wolfgang Schäuble und schmunzelt, als er aus dem Fenster seines neuen Büros schaut. Von hier aus blickt der Bundestagspräsident nicht nur über den Berliner Tiergarten, sondern auch aufs Kanzleramt. Gerne wäre auch er als Chef dort eingezogen. Heute bleibt ihm immerhin so etwas wie ein Kontrollblick auf die Regierungszentrale. Und wenn er mal nicht rübersieht zu Angela Merkel, dann fällt sein Blick auf ein Foto an der Wand, das er mit Stolz herzeigt. Zum Abschied aus dem Finanzministerium hatten sich im Hof alle Mitarbeiter zu einer großen schwarzen Null zusammengestellt - das Symbol für Schäubles Vermächtnis als Finanzminister.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Liebe und Partnerschaft
Und was, wenn nur einer ein Kind will?
Relax, music earphones or happy woman lying on living room sofa and listening to podcast, radio or meditation media. Indian person in house feeling zen in sun with smile, mind wellness or good energy; Therapie
Psychologie
"Es lohnt sich, seine Gefühle ernst zu nehmen"
A young woman enjoying snowfall in Amsterdam; Frieren Interview Hohenauer
Gesundheit
»Im Winter sollte man zur Ruhe kommen, kürzer treten«
Arbeitskultur
Du bist nicht dein Job
Mode
Mit Stil ins 18-Grad-Büro
Zur SZ-Startseite