Wikileaks und der WaffenhandelBulgarische Gewehre in Bagdad

Die Depeschen über den internationalen Waffenhandel offenbaren, wie besorgt die USA über Lieferungen in den Nahen Osten sind - und wie wenig die Weltmacht bisweilen dagegen tun kann. Ein Überblick über die wichtigsten Exporteure im Waffengeschäft.

Die Wikileaks-Veröffentlichungen zum internationalen Waffenhandel zeigen vor allem eines: Wie sich die USA, selbst einer der größten Waffenlieferanten der Welt, darum bemühen, den internationalen Handel mit Kriegsgerät zu kontrollieren - vor allem in der labilen Region im Nahen Osten. Die Kabelberichte zeugen von den vielfältigen Verstrickungen der Rüstungsindustrie - und davon, wie machtlos die Diplomatie dabei bisweilen ist.

Das Bild zeigt US-Präsident Barack Obama bei einem Truppenbesuch Anfang Dezember auf dem US-Stützpunkt Bagram in Afghanistan.

Bild: dpa 7. Dezember 2010, 15:312010-12-07 15:31:51 © sueddeutsche.de/leja/woja