UN-VollversammlungSchimpf und Schwefel

Von Chruschtschows legendärer Schuh-Einlage bis zu Chavez' Teufelsvergleich: Die Vollversammlung der Vereinten Nationen erlebte schon viele Eklats und Skandale.

Eklats vor der UN-Vollversammlung haben beinahe schon Tradition. Immer wieder kam es in der langen Geschichte der Vereinten Nationen zu skandalträchtigen Auftritten.

Den jüngsten hat Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu verantworten. Er bot zwar der Welt den Dialog an - nutzte die Weltbühne aber auch, um Israel scharf anzugreifen. Er nahm den Namen des Staates nie in den Mund, sondern sprach nur vom "zionistischen Regime" und warf ihm "unmenschliche Politik" gegenüber den Palästinensern vor. Diese seien Opfer von "Völkermord". Das Regime habe im Winter im Gazastreifen einen "barbarischen Krieg" zu verantworten, sagte Ahmadinedschad. Viele Delegationen - darunter auch die deutsche - hatten unter Protest den Saal verlassen.

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25. September 2009, 10:252009-09-25 10:25:00 ©